Wer die Entwicklung der nächsten Version des Firefox-Browsers verfolgt, hat vielleicht schon gelesen, dass neben anderen Dingen mit Hochdruck daran gearbeitet wird, dem Firefox die Unterstützung von Offline-Anwendungen zu ermöglichen. Das geht hauptsächlich durch einen lokalen Speicher, den die Seiten belegen können.
Chris Double, ein Vertragsmitarbeiter der Mozilla Corporation aus Neuseeland arbeitet mit den Machern von Zimbra zusammen, um Zimbra als Referenz-Anwendung Offline-fähig zu machen.
Hier ist das beeindruckende Demo zu finden.
Mozilla will diese Funktionen standardisieren, die Chancen dafür stehen recht gut, wenn die Funktionen in Zusammenarbeit mit den anderen relevanten Browser-Herstellern (Apple, Microsoft, Opera) entwickelt werden.
Man stelle sich nun die Möglichkeiten vor, die diese Offline-Funktionen schaffen. Stellt euch ein Gmail vor, wo man die letzten 100 E-Mails auch Offline lesen kann, und E-Mails, die Offline geschrieben werden, automatisch verschickt werden, sobald wieder eine Verbindung besteht.
Oder Google Text & Tabellen, wo alle Dokumente auch Offline zur Verfügung stehen. Oder natürlich auch die Produkte anderer Firmen. Die Möglichkeiten sind schier grenzenlos.
Und wer befürchtet, dass Mozilla damit die Monopolbildung von Google unterstützt, beachte, dass dank der niedrigen Einstiegskosten nicht nur die Chancen für Google steigen, Microsoft im Heim-Office-Bereich zu schaden, sondern auch für andere Firmen, wie Zimbra oder Zoho.