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Die größte Schwäche des T-Mobile G1 ist der Akku, der nur ca. einen Tag durchhält, bei starker Verwendung noch viel weniger. HTC, T-Mobile und Google tun leider nichts dagegen, um das Problem zu beheben. Es wurde weder ein besserer Akku eingebaut (warum nicht?), noch werden Akku-Spar-Programme mitgeliefert.
Mit einigen Tricks kann man die Akkulaufzeit aber deutlich ausdehnen, damit bei aktiver Verwendung wenigstens eine Akkulaufzeit von einem ganzen Tag möglich ist. In meinem zweiten Artikel Weitere Tipps zum Akku sparen habe ich einige Kommentare und Hinweise, die ich von den Blog-Leser/innen bekommen habe, aufgeschrieben.
Diese Tricks funktionieren selbstverständlich nicht nur mit dem G1, sondern auch allen andern Android-Smartphones wie dem HTC Magic, dem bald kommenden HTC Hero und alle weiteren!
Programme
Eininge Programme übernehmen das Akku sparen oder machen es wenigstens sehr einfach. Die drei nützlichsten, die ich alle selbst installiert und mehrere Tage lang getestet habe, sind folgende:
Power Manager
Der Power Manager deaktiviert bestimmte Funktionen des Smartphone basierend auf der verbleibenden Akku-Ladung. In der Standard-Konfiguration werden beispielsweise ab weniger als 30% Akku die Hintergrundbeleuchtung heruntergeschalten und WLAN, Bluetooth und GPS deaktiviert. Damit kann man, wenns knapp wird, noch ein, zwei Stunden herausholen.
Die Anwendung war ursprünglich kostenlos, kostet jetzt aber 0,99 Dollar. Im Moment wird auf der Homepage auch die kostenlose Version noch zum Download angeboten, die Datei muss direkt vom Android-Smartphone heruntergeladen werden. (Wichtig: Dann natürlich nicht die Anwendung updaten, da sonst die kostenpflichtige Trial-Version geladen wird.)
Power Manager liefert die beste “Out of the Box”-Konfiguration.
zur Homepage (im Android Market unter “Power Manager”)
Locale
Locale ist wesentlich komplexer als Power Manager. So kann die Android-Konfiguration auf Basis vom aktuellen Standpunkt, Uhrzeit, Anrufer/in oder bestimmten Terminen geändert werden. Damit könnte man am Arbeitsplatz (auf Basis der Uhrzeit) Services wie GPS und WLAN deaktivieren oder in der Nacht die unnötigen Datendienste (3G, WLAN) zu deaktivieren.
Durch das vielen Konfigurationsmöglichkeiten ist die Anwendung etwas komplizierter einzustellen, geht aber weit über Stromspar-Funktionen hinaus.
zur Homepage (im Android Market als “Locale” zu finden)
Dark Keys
Dark Keys deaktiviert auf Wunsch die Tastaturbeleuchtung. Die Anwendung schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Nicht nur spart es ein ganz kleines bisschen der Akkulaufzeit, es löst auch das Problem der unlesbaren Tasten beim weißen G1.
Zu finden im Android Market unter “Dark Keys”.
Einstellungen
Es gibt einige Einstellungen, deren Auswirkung man verstehen muss, um sie richtig verwenden zu können. Folgende (konfigurierbare) Funktionen gehören zu den Top Stromsaugern:
Hintergrundbeleuchtung
Die Hintergrundbeleuchtung eines jeden Bildschirms frisst viel Strom, das ist beim G1 nicht anders. Als ich am ersten Tag die Hintergrundbeleuchtung auf das Maximum eingestellt habe, war der Akku nach wenigen Stunden leer.
Die Beleuchtung runter zu drehen, kann viel Akku sparen.
Nicht vergessen: Ein zu dunkler Bildschirm ist schädlich für die Augen. Wir wärs also, wenn du die Hintergrundbeleuchtung am Abend (wo weniger Umgebungslicht vorhanden ist) mit Hilfe der Locale-Applikation heller drehst, untertags dafür vollständig abdrehst?
GPS
GPS ermöglicht die sehr genaue Positionierung des Smartphones und kostet, wenn aktiviert, ein Haufen Strom. GPS wird zwar nur aktiviert, wenn man es auch tatsächlich verwendet, manche Anwendungen verwenden GPS aber automatisch, auch wenn die Funktion im Moment nicht gewünscht ist.
Ich habe GPS grundsätzlich deaktiviert und aktiviere es nach Bedarf.
WLAN
WLAN ist ein cooles, aber nicht immer notwendiges, Feature. Wenn ich eine 3G-Verbindung habe und keine großen Dateien herunterlade, ist mir das mehr als genug. WLAN lohnt sich primär dann, wenn die 3G-Verbindung besonders langsam oder eine verfügbare WLAN-Verbindung besonders schnell ist.
Außerdem wurde das erste Android-Update nur über WLAN ausgeliefert! Wie das Update von Version 1.0 auf Version 1.5 “Cupcake” ablaufen wird, weiß ich auch nicht so recht.
Alexander Marktl
22. Februar 2009 @ 18:43 Uhr
Genau wegen solchen Sachen bekommen mich keine 10 Pferde vom iPhone weg…
Da ist lang nicht alles optimal, aber ich brauch zumindest nicht das System erst nachjustieren, damit es halbwegs vernünftig funktioniert…
BTW: Versuch das mal einen Nicht-Geek zu erklären ?!