Google Apps Premium

Eric Schmidt, Google’s CEO, hat im März 2006 angekündigt, aus Google eine 100-Milliarden-Dollar-Firma zu machen. Dabei ließ er offen, ob er damit die Marktkapitalisierung oder den Umsatz meinte – wenige Wochen später erreichte Google dann einen Marktwert von mehr als 100 Milliarden Dollar – das kann es also nicht gewesen sein.

Schon damals hab ich vermutet, dass ein großer Teil dieser 100 Milliarden nicht nur aus Werbung, sondern aus Gebühren für die Benutzung der Google-Services für Unternehmen resultieren werden.

Heute hat Google “Google Apps Premium” angekündigt, eine Kombination aus Gmail, Google Talk, Google Calendar, Start Page, Docs & Spreadsheets und Page Creator (gibts nicht mehr). Außerdem – und hier wirds interessant – gibt’s neben dem üblichen Control Panel eine API, um diese Anwendungen direkt ins existierende Intranet zu integrieren

Der Kostenpunkt liegt bei 50 Dollar pro User & Jahr, also einem eher günstigen Preis, verglichen zu einer Vollversion von Microsoft Office, für 500 Dollar.
Das Produkt hat zwar nicht alle Funktionen von Microsoft Office, für 90% der Anwender dürfte es aber mehr als genügen, und wenn nur noch 10% der Angestellten einer Firma eine Microsoft Office-Vollversion brauchen, kann ziemlich viel Geld gespart werden.

Es ist davon auszugehen, dass diese Anwendungen noch erweitert werden, schon länger wird eine Diagramm-Unterstützung für Google Spreadsheets erwartet, und auch für ein Präsentationsprogramm gab es schon erste Hinweise im Quellcode.

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