Fairness, Transparenz & Glaubwürdigkeit – das sind die drei Kernparolen des LIF. Fairer, transparenter und glaubwürdiger vor allem als die anderen Parteien!
Jetzt wurde Alexander Zach zum Rücktritt bewegt und es wird davon gesprochen, dass das doch der ultimative Beweis für die Glaubwürdigkeit des LIF ist. Der ultimative Beweis? Alexander Zach war rücktrittsreif, und jede andere Partei, die bei 4% herumgrundelt, hätte diese Entscheidung getroffen.
Mit dieser Argumentation stellt sich das LIF auf die selbe Stufe, wie alle anderen Parteien. Das LIF ist jetzt selbsterklärt nicht mehr besser als ÖVP, SPÖ , FPÖ und BZÖ – und spricht sich damit selbst einen der wesentlichen Gründe, gewählt zu werden, ab.
Alexander Zach hat gelogen, als er behauptet hat, nicht für EADS gearbeitet zu haben und ist dann im letzten Moment zurück getreten. Nein Danke, da könnt ich auch die ÖVP wählen. Die hätte KHG auch zurück treten lassen, wenn er bei den Wahlen geschadet hätte. Hat er nicht, weil man dafür definitiv bis zum letzten Moment gewartet hätte. Genau das hat das LIF mit Alexander Zach gemacht.
guy inkognito
23. September 2008 @ 18:45 Uhr
Meine Güte, wenn du schon das LIF schlechtmachen willst, dann mach es überzeugend.
“Der letzte Moment” wäre auch letzte Woche schon gewesen, und ich glaube nicht, dass in jeder Partei der Vorsitzende bei solchen Vorwürfen zurückgetreten wäre. Und vor allem: Beim LIF gehe ich immer noch davon aus, dass dieser Stil (oder dieses Vorgehen) nicht nur wahlkampfbedingt ist, sondern auch nach der Wahl weiter geübt wird.
Jede Partei hat rücktrittsreife PolitikerInnen in ihren Reihen, und da nehme ich deine geliebten Grünen audrücklich nicht aus. Zurückgetreten – gerechtfertigterweise, der Schritt war überfällig – ist aber niemand aus einer anderen Partei, sondern Alexander Zach.