Meldungen der Woche

Wir sind zwar noch mitten in der Woche, aber es hat ein paar interessante Meldungen gegeben, die ich unbedingt hier posten möchte:

Zu viele gleichzeitige Programm-Neustarts sind verantwortlich für den 2-tägigen Skype-Ausfall.

Wenn das stimmt, kann und muss man den Diletantismus anprangern. Das ist wirklich lächerlich, weil jeder weiß, dass ein Update nach der Reihe ausgeliefert werden muss.

Ich zweifle die Begründung aber grundsätzlich an, weil ich davon ausgehe, dass Skype eine Update-Infrastruktur hat, die das sowieso automatisch macht. Was steckt da also wirklich dahinter?

Facebook lässt Nachrichten nach außen zu, und alle überschätzen das.

Eigentlich ist es peinlich, dass ich das sagen muss, aber: Facebook öffnet sich nicht im Geringsten, sie tun nur das einzige logische: Sie verpacken die E-Mail-Einladungen in etwas nützlicheres, nämlich in eine Nachricht. Dass man sich, um sie zu lesen, immer noch einloggen muss zeigt, dass es hier nicht im Geringsten darum geht, sich zu “öffnen”.

Apple verkauft reparierte iPhones 100 Dollar billiger.

Wie viele kaputte iPhones muss es einmal geben, dass es sich lohnt, sie separat im Apple Store repariert und verbilligt anzubieten?

Gerüchten und Schätzungen zufolge dürfte es eine wesentliche, zweistellige Prozentzahl aller iPhones sein, die sich nicht aktivieren ließen, deren Displays bereits kaputt gehen, etc. Und anscheinend ist da auch etwas dran…

Google reagiert auf Feedback, refundiert Wert der Videos nach Google Video-Ende.

Google hat seinen Video-Store gestoppt. Kein Wunder – ich hatte längst vergessen, dass man dort überhaupt Videos kaufen konnte, und so ging es vermutlich auch den meisten anderen Besucher/innen der Seite.

Ein paar Videos sind aber dennoch über den Ladentisch gegangen, und für die hatte Google eine ganz einfache Lösung: Keine. Wer ein Video auf Google Video gekauft hat, hat ganz einfach Pech gehabt und ein paar Dollar als Google Checkout-Guthaben (dem Payment-Service von Google) bekommen.

Das ist eine ziemlich peinliche Sache, der Aufschrei war groß. Und Google hat darauf reagiert: Jeder bekommt sein Geld für die Videos refundiert, das Google Checkout-Guthaben darf auch behalten werden. Außerdem werden die Videos noch sechs weitere Monate online abrufbar sein.

Gute Sache, Google. Und trotzdem hoffe ich, dass intern dafür jemand eine auf den Deckel bekommen hat.

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