Windows Vista war ein totaler Flopp. Auch ich hatte meine Probleme damit, obwohl ich versucht habe, dem System neutral gegenüberzustehen. Microsoft hat das mittlerweile anerkannt, erlaubt den Verkauf von Windows XP bis zur Veröffentlichung und schenkt ein gratis Upgrade zu Windows 7 dazu, wenn man einen XP-Computer kauft.
Das ist zu wenig.
Microsoft sollte allen Besitzern einer Windows Vista-Lizenz ein Upgrade auf Windows 7 schenken, eventuell sogar den Windows XP-Benutzern. Der Grund ist einfach: Windows Vista hat so viel böses Blut und schlechte Presse verursacht, dass Apple alleine im letzten Jahr 3% Marktanteil zulegen konnte.
Viel kann Microsoft dabei nicht verlieren. Die wenigsten Leute werden sich die neue Version Windows 7 kaufen, ohne den Computer zu ersetzen. Damit würde Microsoft bestenfalls einen zweistelligen Millionenbetrag verdienen – die kann man als Marketing-Aufwand abschreiben. Microsoft könnte damit das leidige Vista-Kapitel schnell abschließen.
Geben sie diese Möglichkeit auch Windows XP-Benutzern, die einen kompatiblen Computer haben, könnten sie den Marktanteil dieses notorisch unsicheren Betriebssystem verringern – und würden ihn nicht in Richtung Apple oder Linux verlieren, sondern zum neuen, eigenen, nach bisherigen Testberichten recht gutem Windows 7. Wer dann in zwei Jahren auf einen neuen Computer umsteigt, wird viel eher doch wieder ein Windows-Gerät kaufen, weil die letzten Computer-Abstürze aufgrund kaputter Treiber nicht zwei Wochen, sondern zwei Jahre zurück liegen.
Oder anders: Eine Aktion wie diese wird notwendig sein, um mich als Kunden zu behalten!