Hinweis: Hier gibts auch Artikel zu den Suchmaschinen 123people und Yasni und zur Datenschutz-Problematik, die diese Angebote betrifft.
Eine stark gehypte Alternativ-Suchmaschine ist “Spock”. Sie sucht nach Menschen. Man gibt einen Namen ein, und erfährt alles, was es im Web über sie zu wissen gibt. Zumindest in der Theorie. In der Praxis sieht das schon anders aus. Das weiß ich, seit ich heute eine Einladung für die Suchmaschine erhalten hab.
Als erstes: Ich musste mich registrieren, hatte die Möglichkeit, ein MySpace-Profil für mich zu vereinnahmen, und E-Mail-Adressen einzugeben.
Eine Suche nach meinem Namen (Ich kann keinen Link posten – die Suchmaschine ist zur Zeit noch invite-only!) liefert mir einige Ergebnisse, basierend auf Profilen in Social Networks, und anscheinend auch nur basierend darauf.
Bei mir wird als Web-Link nur das MySpace-Profil angezeigt, das ich vorher als das meine angegeben hab.
Keine Blogs, die ich schreibe und keine Domains, die ich besitze, werden angezeigt. Schade. Denn nur MySpace, LinkedIn und solche Seiten zu durchsuchen ist ein bisschen wenig.
Aber: Die Seite ist ja auch nach wie vor im privaten Beta-Test. Insofern kann sich noch viel tun.
Meine Wünsche:
- Domains, die ich registriert habe, sollten meinem Profil zugeordnet werden.
- Blogs, die ich schreibe, sollten meinem Profil zugeordnet werden.
- Facebook sollte unterstützt werden.
- Und überhaupt sollten mehr allgemeine Verweise auf meine Person gefunden werden.
Ich werde morgen noch einmal schauen, ob meinem Profil in der Zwischenzeit ein Foto zugeordnet wurde. Vorhanden wäre es ja, dank der Verlinkung zu MySpace…
Übrigens: Google hat übrigens bei den deutschen Suchergebnissen ein völlig anderes Ranking. Mein Name wird erst auf der zweiten Seite ganz unten angezeigt – in der englischen Version handeln die ersten sechs Suchergebnisse von mir. Ich stimme dem auch teilweise zu. Wenn ein Vize-Weltmeister oder ein Mitglied einer Band mit Plattenvertrag vor mir steht, brauchen wir gar nicht diskutieren. Aber ein Gymnasium-Schüler, der in einer Freundes-Suchmaschine steht, sollte nicht auf der ersten Seite vorkommen, deutlich vor einer Person, die im englischen Google die ersten sechs Suchergebnisse für sich beanspruchen darf.
Und wieso gibt es im deutschen Google keine Feedback-Funktion?