Heiß umkämpft waren die Stimmen der potentiell Liberal wählenden Österreicher/innen, nachdem Hans-Peter Haselsteiner mit mehreren Millionen Euro für den Wahlkampf versprach und Heide Schmidt aus dem politischen Ruhestand zurück kam, um die Partei zu führen.
Trotz enormen Wahlkampfaufwand ist das gründlich schief gegangen, noch vor der Wahl musste Alexander Zach seinen Posten räumen – Heide Schmidt und Hans-Peter Haselsteiner haben sich nach der Wahl enttäuscht verabschiedet.
Trotzdem wurde mit der Kandidatur des LIF bzw. Heide Schmidts offenbar ein Nerv getroffen – jetzt wird diskutiert, ob und wie man das LIF weiter führen könnte. Ohne Geld, ohne Strukturen, ohne Mitarbeiter – so wie die Grünen vor einigen Jahrzehnten.
Im Heide-Schmidt-Blog und auf Staatsreform.at (Tiroler Liberale) soll organisiert und diskutiert werden. Wenn das LIF auf diesem Weg ins Parlament kommt, wäre das sehr beeindruckend und hätte viel Respekt verdient, nur hat das LIF ein Problem:
Heide Schmidt, Heide Schmidt, Heide Schmidt. Sie ist das Liberale Forum. Nicht umsonst heißt hat die Wahlkampf-Blog-Plattform des LIF unter www.heide-schmidt-blog.at residiert, und nicht etwa unter www.lif-blogs.at. In der “Tag Cloud” auf der Seite ist “Heide Schmidt” der größte Begriff – größer als “LIF” oder “Fairness”. Alle Header der verschiedenen LIF-Seiten zieren Heide Schmidt.
Heide Schmidt war die Bedingung, dass Hans-Peter Haselsteiner das LIF finanziert, der wesentliche Grund, wieso das LIF knapp 2% gemacht hat und nicht 1%, wie 2002.
Ohne Heide Schmidt wird es fürs LIF noch viel schwerer, dafür besteht die Chance, das LIF als “Grassroots-Bewegung” neu aufzubauen und zu etablieren.