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	<title>sebmos.at &#187; Facebook</title>
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	<description>„For every complex problem there is an answer that is clear, simple, and wrong.“ (H. L. Mencken)</description>
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		<title>Notizen zum neuen Facebook-Design</title>
		<link>http://sebmos.at/notizen-zum-neuen-facebook-design/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 10:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privat]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Allgemein Ich find das Design-Upgrade gut. Es ist nicht notwendigerweise eine Vereinfachung als der Versuch, die bestimmte Facebook-Features (Suche, Chat) sichtbarer zu machen, Spiele von anderen Anwendungen visuell zu trennen und die Anzahl der Seiten-Bereiche zu reduzieren. (Es gibt jetzt im Endeffekt die Profile, was Gruppen und Seiten beinhaltet, die Einstellungen und alles andere, also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Allgemein</h2>
<p>Ich find das Design-Upgrade gut. Es ist nicht notwendigerweise eine Vereinfachung als der Versuch, die bestimmte Facebook-Features (Suche, Chat) sichtbarer zu machen, Spiele von anderen Anwendungen visuell zu trennen und die Anzahl der Seiten-Bereiche zu reduzieren. (Es gibt jetzt im Endeffekt die Profile, was Gruppen und Seiten beinhaltet, die Einstellungen und alles andere, also eine Zusammenfassung von News Feed, Nachrichten, Veranstaltungen, etc.)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://sebmos.at/wp-content/uploads/2010/02/Fullscreencapture09.02.2010105302.bmp1.jpg"><img class="aligncenter" title="Facebook - Neues Design" src="http://sebmos.at/wp-content/uploads/2010/02/Fullscreencapture09.02.2010105302.bmp_thumb1.jpg" alt="Facebook - Neues Design - Screenshot" width="493" height="345" /></a></p>
<h2>Spiele vs. Anwendungen</h2>
<p>Die visuelle Separierung ist aus zwei Gründen klug: Einerseits wird es so einfacher, die tatsächlich nützlichen Anwendungen in der Flut der Spiele und Quizze zu identifizieren. Andererseits kann Facebook damit Werbeanzeigen für Spiele maximieren, die angeblich schon jetzt einen wesentlichen Anteil am Werbeumsatz haben.</p>
<p>Ich wäre nicht überrascht, wenn die Spiele-Seite in Zukunft bunter würde und grafische Werbung beinhaltet.</p>
<p>Übrigens hat Facebook still und leise die virtuelle Währung (bisher nur für die hauseigene Gifts-Anwendung) für Spiele aktiviert. Ich bin gespannt, wie viel Geld sich hier für Facebook verdienen lässt.</p>
<h2>Status-Leiste ade</h2>
<p>Die eigene Status-Leiste, in der rechts der Chat und links das Anwendungs-Menü zu finden waren, ist weitgehend weg. Es ist jetzt nur noch im rechten Eck der Chat zu finden. Das macht Sinn – niemand schaut ins linke untere Bildschirm-Eck.</p>
<p>Das ist insofern relevant, als Facebook damit wieder von einer Computer-Desktop-Metapher weg geht (Anwendungs-Menü oben links, Status-/Task-Leiste unten, Inhalte dazwischen). Die direkten Auswirkungen für die User/innen sind natürlich relativ gering.</p>
<h2>Sichtbarere Chat-Integration</h2>
<p>Ich verwende den Facebook-Chat immer wieder, bisher leidet er aber darunter, dass er nicht besonders auffällig ist. Es ist auch nicht wahnsinnig bequem, dass man das Chat-Fenster öffnen muss, dass den meisten Leuten mit normalen Bildschirmen im Weg ist, um zu sehen, wer online ist.</p>
<p>Das neue Design zeigt einige der Freund/innen, die gerade online sind, auf der Startseite an. Leider ist ziemlich undurchsichtig, welche Leute es konkret sind, die hier angezeigt werden.</p>
<p>Vielleicht könnte Facebook dabei eines Tages die Nutzungsdaten verwenden, die ja zweifellos gesammelt werden und wenn möglich die Leute anzeigen, mit denen ich am öftesten chatte (oder allgemein in Kontakt bin).</p>
<p>Ich bin gespannt, ob ich jetzt öfter via Chat kontaktiert werde. Leider veröffentlicht Facebook so wenige Daten darüber, ob und wie die Design-Updates funktionieren bzw. welche Ziele mit verschiedenen Updates verfolgt werden.</p>
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		<title>Wofür die Grünen stehen</title>
		<link>http://sebmos.at/wofur-die-grunen-stehen/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 09:39:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[MySpace]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalratswahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Presentify]]></category>

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		<description><![CDATA[In der &#8220;Die Grünen&#8221;-Gruppe auf Presentify sammle ich Beiträge dazu, wofür die Grünen stehen: http://www.presentify.at/group/2318-die-gruenen Außerdem: Die Grünen auf Facebook &#38; Die Grünen auf MySpace]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der &#8220;Die Grünen&#8221;-Gruppe auf <a href="http://www.presentify.at/">Presentify</a> sammle ich Beiträge dazu, wofür die Grünen stehen:</p>
<p><a href="http://www.presentify.at/group/2318-die-gruenen">http://www.presentify.at/group/2318-die-gruenen</a></p>
<p>Außerdem: <a href="http://www.new.facebook.com/group.php?gid=18501098481">Die Grünen auf <strong>Facebook</strong></a> &amp; <a href="http://www.myspace.com/diegruenen">Die Grünen auf <strong>MySpace</strong></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Persönliche Daten im Internet</title>
		<link>http://sebmos.at/personliche-daten-im-internet/</link>
		<comments>http://sebmos.at/personliche-daten-im-internet/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 11:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web/Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Digg]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Flickr]]></category>
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		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Spock]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bin ein Web-Freak, habe Profile bei einem ganzen Haufen Websites, habe einen Blog, den ich unter meinem echten Namen schreibe, und so weiter. Ich bin aber auch ein Freund meiner Privatsphäre. Mir ist klar, dass Google mittlerweile viel über mich wissen muss. Aber bekomme ich diese Informationen auch wieder raus? Ich hab das Experiment [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ein Web-Freak, habe Profile bei einem ganzen Haufen Websites, habe einen Blog, den ich unter meinem echten Namen schreibe, und so weiter. Ich bin aber auch ein Freund meiner Privatsphäre. Mir ist klar, dass Google mittlerweile viel über mich wissen muss. Aber bekomme ich diese Informationen auch wieder raus?</p>
<p>Ich hab das <strong>Experiment</strong> gemacht, und versucht, möglichst viele (unnötige bzw. unerwünschte) Informationen über mich aus der Google-Suchmaschine rauszubekommen.</p>
<p>Meine konkreten Ziele waren:</p>
<ol>
<li>Weg mit <strong>unnötigen Informationen</strong> (Profile, die ich nur zu Testzwecken angelegt habe, die keine Informationen beinhalten, außer, dass sie existieren)</li>
<li>Weg mit <strong>unerwünschten Informationen</strong> (zB Aussagen, die mir im Berufsleben schaden könnten bzw. mir im Nachhinein peinlich sind)</li>
<li>Prominentere Platzierung der <strong>erwünschten Profile</strong> (mein Blog, <a href="http://twitter.com/sebmos">Twitter</a>, <a href="http://www.presentify.at/sebastian-moser-u1">Presentify</a> &#8211; die sollen sich nicht hinter anderen Seiten verstecken)</li>
<li>Vermischen mit <strong>anderen, gleichnamigen Personen</strong> (damit können Suchergebnisse ohne Foto nicht mehr eindeutig zugeordnet werden)</li>
</ol>
<h2>Schritt 1</h2>
<p>Ich hab auf www.google.com und www.google.at nach meinem Namen und meinen häufig gewählten Synonymen gesucht und geschaut, was angezeigt wird. Flickr-Profil, alter Blog, ehemaliger Projekt-Blog, neuer Blog, viele verschiedene Website-Profile &#8211; alles mögliche ist aufgetaucht.</p>
<p>Diese Websites habe ich in eine Liste eingetragen und ihnen eine &#8220;Lösch-Priorität&#8221; zugewiesen. Leere, wertlose Seiten hatten eine niedrige Priorität, &#8220;problematische&#8221; Seiten eine hohe.</p>
<h2>Schritt 2</h2>
<p>Die Websites auf dieser Liste bin ich dann eine nach der anderen durchgegangen. Ich hab mich eingeloggt, versucht, die Accounts zu löschen oder wenigstens die einzeln angebenen Daten zu löschen oder so weit zu ändern, dass sie nichts mehr mit meiner Person zu tun haben. (Geburtsdatum auf 01.01.1970 geändert, Geschlecht auf &#8220;Bitte auswählen&#8230;&#8221; zurück gesetzt, etc.)</p>
<p>Wo das Löschen direkt auf der Website nicht möglich war, hab ich mir eine Support-E-Mail-Adresse gesucht und per E-Mail gebeten, meinen Account zu löschen. (Das funktioniert fast überall innerhalb weniger Tage.)</p>
<p>Die Profile, die ich löschen konnte, hab ich in der Liste entsprechend markiert. Die, wo ein &#8220;einfaches&#8221; Löschen (direkt auf der Website) nicht möglich war, ebenfalls.</p>
<h2>Schritt 3</h2>
<p>Jede Woche habe ich wieder in Google gesucht und geschaut, welche Profile noch vorhanden sind und welche schon gelöscht wurden. Auch diese Änderungen habe ich wieder in die Liste eingetragen.</p>
<h2>Meine Erfahrung</h2>
<p>Google löscht Suchergebnisse, die als Websites nicht mehr existieren (logisch) und indexiert regelmäßig alle Websites neu, dadurch war ich relativ schnell relativ erfolgreich beim Löschen meiner Daten. Es lohnt sich aber auch, mit Windows Live Search, Yahoo! und Ask zu suchen. Nicht, weil diese Suchmaschinen mehr Ergebnisse anzeigen (ganz im Gegenteil), sondern weil sie durch andere Ranking-Algoritmen auch andere Websites anzeigen.</p>
<h2>Ausnahmen &amp; Probleme</h2>
<h3>Benutzernamen</h3>
<p>Die Benutzernamen sind Probleme. Ich habe bei einigen Websites meinen vollen Namen als Benutzernamen verwendet. Das war beim Versuch, die Profile zu löschen, bei manchen Websites ein Problem, da ich den Account nicht löschen konnte!</p>
<h3>Profil-Bilder</h3>
<p>Viele Websites, bei denen ich zwar mein Profil nicht löschen konnte, aber wenigstens die Daten &#8220;zerstörte&#8221;, hatten keine Funktion, um das Profil-Bild zu löschen. Das lässt sich leicht umgehen: Nehmt ein leeres Bild (Ich hab eine transparente 1&#215;1 Pixel große GIF-Grafik genommen.) und ladet es hinauf &#8211; Problem gelöst.</p>
<h3>Unlöschbare Accounts</h3>
<p>Ein Grundsatzproblem, das ich oft entdeckt habe ist, dass man Accounts ganz einfach nicht löschen kann. Ich habe selbst mehrere Community-Websites entwickelt und weiß, dass man schwer einfach alle Daten einer Person aus einer Website entfernen kann. Ich weiß aber auch, dass es trotzdem möglich ist, persönliche Daten unerkennbar zu machen. Es lohnt sich, im Zweifelsfall nachzufragen und um eine Account-Löschung zu bitten.</p>
<h3>Langzeit-Speicher</h3>
<p>Während ich von den Suchmaschinen meine Daten runter bekommen habe, gibt es einen zweiten Typ an Websites, die sich davon nicht beeindrucken lassen, weil sie diese Suchresultate längst gespeichert haben: Profil-Aggregatoren wie Spock (aber <a href="http://sebmos.at/yasni-123people-privatsphaere-datenschutz/">nicht wie 123people und Yasni</a>) und Langzeit-Suchmaschinen wie das <a href="http://web.archive.org/">Web Archive</a>. Letzteres ist zwar unbekannt, langsam und schwer zu durchsuchen, bietet aber trotzden Potential zur missbräuchlichen Verwendung.</p>
<p>Auch die Profil-Aggregatoren sind nicht zu unterschätzen. Sie durchsuchen das Web und löschen alte Ergebnisse nicht, da sie nicht nach den Websites, sondern nach den Informationen suchen. Spock (ich setze keinen Link, da ich kein großer Fan mehr bin &#8211; eine Google-Suce nach dem Namen findet die Website ohnehin) kann man zwar beeinflussen &#8211; es gibt aber das Risiko, Daten nicht mehr aus dem System zu bekommen. Am Klügsten ist es hier, das Profil für sich zu nützen und zu beeinflussen, um unerwünschte Informationen zu entfernen oder erwünschte Informationen hervorzuheben.</p>
<h2><a href="http://www.presentify.at/">Presentify.at</a></h2>
<p>Dieses Experiment hat mir für Presentify die Augen geöffnet, das naturgemäß ebenfalls persönliche Informationen sammelt. Wir ermöglichen es unseren Mitgliedern aber, ganz einfach ihren Account zu löschen &#8211; in diesem Fall werden bis auf den Namen alle Profil-Informationen (Alter, Geschlecht, Homepages, Profil-Bild, etc.) sowie Events (inkl. alle damit zusammenhängenden Daten) und Freundschafts-Einträge vollständig gelöscht, der Name wird zusammengestutzt (aus &#8220;Sebastian Moser&#8221; wird &#8220;Sebastian M.&#8221;). Was wir nicht löschen, sind die vom Mitglied erstellten Daten. (Nachrichten, Gästebuch-Einträge, Kommentare)</p>
<p>Ich denke, das ist ein vernünftiger Mittelweg.</p>
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		<title>Wie offen werden Social Networks in 2008?</title>
		<link>http://sebmos.at/wie-offen-werden-social-networks-in-2008/</link>
		<comments>http://sebmos.at/wie-offen-werden-social-networks-in-2008/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 22:23:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web/Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[OpenSocial]]></category>
		<category><![CDATA[Plaxo]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Scoble]]></category>
		<category><![CDATA[Social Network]]></category>

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		<description><![CDATA[Werden Social Networks im Jahr 2008 offener werden und wird man den &#8220;Social Graph&#8221; wenigstens teilweise exportieren können? Bisher sind Social Networks weiterhin abgeschlossen wie eh und je. Die Plattformen ändern daran nichts, auch wenn &#8220;OpenSocial&#8221; sehr danach klingt. (Es ist nur ein Weg, Page Views zu vermehren.) Präzedenz-Fall Jetzt wurde ein prominenter Präzedenz-Fall geschaffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Werden <a href="http://sebmos.at/thema/social-network/">Social Networks</a> im Jahr 2008 offener werden und wird man den &#8220;Social Graph&#8221; wenigstens teilweise exportieren können? Bisher sind Social Networks weiterhin abgeschlossen wie eh und je. Die Plattformen ändern daran nichts, auch wenn &#8220;OpenSocial&#8221; sehr danach klingt. (Es ist nur ein Weg, Page Views zu vermehren.)</p>
<h2>Präzedenz-Fall</h2>
<p>Jetzt wurde ein prominenter Präzedenz-Fall geschaffen &#8211; der <a href="http://sebmos.at/thema/facebook/">Facebook</a>-Account von <a href="http://sebmos.at/thema/robert-scoble/">Robert Scoble</a> wurde gesperrt, weil er ein noch unveröffentlichtes <a href="http://sebmos.at/thema/plaxo/">Plaxo</a>-Tool verwendet hat, das die Namen, Geburtsdaten und E-Mail-Adressen aller Freund/innen speichert &#8211; gemerkt haben sie es, weil es offenbar Standard-Tracking-Methoden gibt, die es merken, wenn ein User zu viele Page Views produziert.</p>
<h2>Wer ist im Recht?</h2>
<p>Scoble mit seinem Wunsch, seine Kontakte selbst kontrollieren zu können? Oder Facebook mit der Sperrung, die durch die Nutzungsbedingungen ja erlaubt wird.</p>
<h3><strong>Rechtlich&#8230;</strong></h3>
<p><strong></strong>&#8230;ist es eindeutig Facebook. Die Nutzungsbedingungen verbieten den Einsatz von automatischen Scripts, egal welcher Art.</p>
<h3>Moralisch&#8230;</h3>
<p>&#8230;ist es eher Robert Scoble, aber auch hier ist das Bild nicht eindeutig.</p>
<p>Plaxo verwendet bei dem Tool Texterkennungs-Software, die aus den E-Mail-Adressen-Grafiken (die werden bei Facebook nirgends als Text ausgegeben) den Text ausliest. Außerdem verwendet Scoble mit Plaxo persönliche Daten nicht nur von sich, sondern auch von seinen 5000 &#8220;Freund/innen&#8221;.</p>
<p>Immerhin, er hat dieses Import-Tool mit einem Test-Account bei Plaxo getestet und wird die Daten nicht verwenden, die er runter geladen hat. Plaxo will das Tool trotzdem veröffentlichen.</p>
<h2>Account wieder entsperrt</h2>
<p>Mittlerweile wurde der Account von Robert Scoble <a href="http://scobleizer.com/2008/01/03/facebook-lets-me-back-in/">wieder entsperrt</a>, ein bitterer Beigeschmack bleibt. Wieso? Weil der Facebook-Support normalerweise ziemlich schlecht ist und gerade bei solchen Account-Sperrungen gleich gar nicht zurück schreibt. (Da gibt es schon einige Fälle.)</p>
<p>Entsperrt werden eher die Fälle, wo öffentlicher Druck ausgeübt wird.</p>
<h2>Über Plaxo</h2>
<p>Plaxo ist ein Adressbuch-Service (mit Synchronisations-Tools für verschiedenste Websites, Händis und Client-Anwendungen), Plaxo Pulse ist das dazugehörende Social Network. Es ist noch neu, freut sich aber schon über eine Millionen Besucher/innen pro Monat. Nicht schlecht, für ein Social Network, das im Sommer erst gestartet hat und noch nicht aktiv an die Mitglieder von Plaxo beworben wurde.</p>
<p>Plaxo hatte eine schlechte Reputation, weil sie bedenkliche SPAM-verdächtige Sachen gemacht haben, mittlerweile bin ich ein seltener aber zufriedener User. (Wie auch bei Facebook und LinkedIn, obwohl ich die Services mag. Inaktiv bin ich, weil kaum wer dort ist, den ich kenne.)</p>
<h2>Fazit</h2>
<ol>
<li><a href="http://www.plaxo.com/">Plaxo</a> ist ein echt guter Service.</li>
<li>Plaxo muss sich gut überlegen, ob sie auf einen offenen Konfrontationskurs mit Facebook gehen wollen.</li>
<li>Facebook läuft Gefahr, das nächste PR-Debakel zu erleiden. Langsam werden die PR-Probleme zu viele &#8211; Facebook schafft immer weniger, was Google immer noch schafft: Gut in der Öffentlichkeit dazustehen, auch bei den Nerds, die Techmeme lesen.</li>
</ol>
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		</item>
		<item>
		<title>Facebook Application-SPAM</title>
		<link>http://sebmos.at/facebook-application-spam/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 15:12:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web/Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[SPAM]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin schon lange Mitglied bei Facebook, war aber nie aktiv, und auch viele meiner Freunde nützen Facebook nicht wirklich aktiv. Dennoch &#8211; ich hab mir viele Funktionen angesehen und versucht, zu verstehen. &#8220;Applications&#8221; gehören dazu, meiner Ansicht nach sehr cool, einigermaßen innovativ und definitiv etwas, das Facebook die technische Führerschaft im Social Networking-Bereich endgültig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin schon lange Mitglied bei Facebook, war aber nie aktiv, und auch viele meiner Freunde nützen Facebook nicht wirklich aktiv. Dennoch &#8211; ich hab mir viele Funktionen angesehen und versucht, zu verstehen.</p>
<p>&#8220;Applications&#8221; gehören dazu, meiner Ansicht nach sehr cool, einigermaßen innovativ und definitiv etwas, das Facebook die technische Führerschaft im Social Networking-Bereich endgültig gegeben und gesichert hat. (Damit ist Facebook seinem Hype im Silicon Valley auch außerhalb gerecht worden.)</p>
<p>Nur, Facebook hat die Entwickler von Anwendungen überschätzt. Sie haben vermutlich gedacht, die Entwickler, sowohl private als auch gewerbliche, würden Facebook&#8217;s Modell der &#8220;Nützlichkeit über Nervigkeit&#8221; verstehen und ebenfalls so arbeiten.</p>
<p>Denkste.</p>
<p>Der Application-SPAM im Newsfeed wird immer schlimmer. Facebook hat vor einigen Tagen eine Voting-Funktion für Newsfeed-Einträge gestartet (Allgemein oder nur bei einigen Test-Accounts? Ich hab den üblichen gehypte Berichterstattung nicht mitbekommen!), seither scheint das noch schlimmer geworden zu sein.</p>
<p>Ein Drittel der Einträge muss ich schon wegklicken, ich hab aber keine Chance, sinnfreie Geschichten wie &#8220;<em>XXX received a new Super Wall post</em>&#8221; generell zu stoppen. Die Votings scheinen auch überhaupt keinen Einfluss auf die zukünftigen Newsfeed-Einträge zu haben.</p>
<p>Also, liebes Facebook: Weg mit dem Scheiß! Wenn die Firmen nicht anfangen, vernünftige Einträge an den Newsfeed zu schicken, dann lasst mich entweder Einträge einer Anwendungen auf einer Pro-Anwendungs-Basis <em>komplett</em> sperren, oder noch besser: Entwickelt eine Art &#8220;Verhaltenskodex&#8221; für die Newsfeed-Einträge und sperrt Anwendungen, die sich nicht daran halten können.</p>
<p>Es nervt. Facebook kommt mir mittlerweile so nervig wie MySpace vor. (Man zieht einen Wert aus der Nutzung, aber die Nutzung hat einen riesigen Nervigkeits-Faktor.) Ich bin an dem Punkt angelangt, wo ich nach Alternativen suchen würde.</p>
<p><em>Übrigens: </em><a href="http://www.presentify.at/"><em><strong>Presentify</strong></em></a><em> (Aber wie gesagt nur als Test-Release, deshalb gibts noch keine riesige Ankündigung im Blog.)</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Microsoft investiert 240 Millionen in Facebook</title>
		<link>http://sebmos.at/microsoft-investiert-240-millionen-in-facebook/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Oct 2007 09:32:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gerüchteküche hat schon länger gebrodelt, jetzt ist es offiziell: Microsoft hat Google im Bieterwettstreit geschlagen und investiert 240 Millionen Dollar in Facebook &#8211; bei einer 15-Milliarden-Dollar-Valuierung. Microsoft besitzt also 1,6% an Facebook. Nicht nur hat Facebook jetzt einen Haufen Geld, um seine Expansion nach Europa voranzutreiben. (Die vermutlich von einigen Übernahmen begleitet werden wird!) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gerüchteküche hat schon länger gebrodelt, jetzt ist es offiziell: <a href="http://www.microsoft.com/de/at/default.aspx">Microsoft</a> hat <a href="http://www.google.at/">Google</a> im Bieterwettstreit geschlagen und investiert 240 Millionen Dollar in <a href="http://www.facebook.com/">Facebook</a> &#8211; bei einer 15-Milliarden-Dollar-Valuierung. Microsoft besitzt also 1,6% an Facebook.</p>
<p>Nicht nur hat Facebook jetzt einen Haufen Geld, um seine Expansion nach Europa voranzutreiben. (Die vermutlich von einigen Übernahmen begleitet werden wird!) Microsoft darf auch international die Display-Ads für Facebook vermarkten.</p>
<p>Für 240 Millionen Dollar bekommt Microsoft also nicht nur einen kleinen Anteil an Facebook, der durchaus noch wertvoller werden könnte, sondern vor allem Zugriff auf das zweitgrößte Social Network der Welt. Oder mit anderen Worten: Microsoft ist endlich zur Konkurrenz für Google geworden.</p>
<p><strong>Wer profitiert davon?</strong></p>
<ul>
<li><strong>Facebook</strong>, da es mit dem neuen Geld seine Expansion nach Europa vorantreiben kann. (Die vermutlich von einigen Übernahmen begleitet werden wird!)</li>
<li><strong>Microsoft</strong>, da es das zweitgrößte Social Network der Welt vermarkten darf, was den Abstand zwischen <a href="https://adcenter.microsoft.com/">Microsoft adCenter</a> und <a href="https://adwords.google.com/">Google AdWords</a> verkleinern wird.</li>
<li><strong>Alle anderen Social Networks</strong>, da diese Valuierung weiteres Risikokapital in die Branche pumpen wird, vor allem in Europa. Außerdem werden <a href="http://at.search.yahoo.com/">Yahoo!</a>, Google und vielleicht auch <a href="http://www.aol.com/">AOL</a> Übernahmen tätigen. (Mein Tipp: Yahoo! kauft <a href="http://www.bebo.com/">Bebo</a>; Google kauft einige kleinere Anbieter und bastelt etwas neues, basierend auf <a href="http://www.orkut.com/">orkut</a>.)</li>
</ul>
<p>Jetzt muss nur aufgepasst werden, dass sich die Risikokapitalgeber nicht verzetteln. In Social Networking ist noch viel Geld zu machen, aber Facebook wird andererseits nicht das nächste Google werden.</p>
<p>Auch wird nicht jede Nische einen Erfolg haben. Sinnvoller ist es, auf Sub-Applikationen zu setzen, die sich in Facebook, <a href="http://de.myspace.com/">MySpace</a>, <a href="http://www.friendster.com/">Friendster</a>, <a href="http://www.hi5.com/">Hi5</a> und allen anderen Plattformen, die kürzlich angekündigt wurden, einnisten. Eine Nur-Facebook-Strategie ist gefährlich, aber ein breit gestreuter Mix hat durchaus Erfolgschancen.</p>
<p><strong><a href="http://www.twitter.com/">Twitter</a>&#8216;s Rolle in dem Spektakel</strong></p>
<p>Und wirklich interessant ist auch die Rolle von Twitter in der Angelegenheit. Ich bin normalerweise nicht aktiv auf Twitter, hab mir aber schon gedacht, dass ich dort als erster erfahren würde, wer endgültig das Rennen gemacht hat.</p>
<p>Und Twitter&#8217;s <a href="http://twitter.com/blog/2007/09/tracking-twitter.html">&#8220;tracking&#8221;-Funktion</a> hat mir erlaubt, einfach alles, wo &#8220;Facebook&#8221; drin vorkommt, zugeschickt zu kommen. Zack bum. Ich wusste das endgültige Ergebnis deutlich bevor es auf <a href="http://www.techcrunch.com/">TechCrunch</a> oder gar <a href="http://www.techmeme.com/">Techmeme</a> stand.</p>
<p>Macht das einen Unterschied? Vielleicht nicht! Aber es zeigt, wie schnell sich über Twitter Nachrichten verbreiten.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Facebook Applikationen &#8211; Geschäfts-Modelle</title>
		<link>http://sebmos.at/facebook-applikationen-geschfts-modelle/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Aug 2007 11:56:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web/Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>

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		<description><![CDATA[Top Friends, My Questions, iLike, Graffiti, SuperPoke!, X Me, Free Gifts, Likeness, und so weiter. Es gibt einen ganzen Haufen großer Facebook-Applikationen, aber auch viele kleine &#8211; insgesamt sind es bereits über 3.000 Stück, und das, obwohl die Plattform erst wenige Monate online ist, und nur wenige Firmen die Zeit bzw. Möglichkeit hatten, schon vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.facebook.com/apps/application.php?id=2425101550&amp;b&amp;ref=pd">Top Friends</a>, <a href="http://www.facebook.com/apps/application.php?id=2363570816&amp;b&amp;ref=pd">My Questions</a>, <a href="http://www.facebook.com/apps/application.php?id=2413267546&amp;b&amp;ref=pd">iLike</a>, <a href="http://www.facebook.com/apps/application.php?id=2439131959">Graffiti</a>, <a href="http://www.facebook.com/apps/application.php?id=2357179312">SuperPoke!</a>, <a href="http://www.facebook.com/apps/application.php?id=2345673396&amp;b&amp;ref=pd">X Me</a>, <a href="http://www.facebook.com/apps/application.php?id=2415466380&amp;b&amp;ref=pd">Free Gifts</a>, <a href="http://www.facebook.com/apps/application.php?id=2405948328">Likeness</a>, und so weiter. Es gibt einen ganzen Haufen großer Facebook-Applikationen, aber auch viele kleine &#8211; insgesamt sind es bereits über 3.000 Stück, und das, obwohl die Plattform erst wenige Monate online ist, und nur wenige Firmen die Zeit bzw. Möglichkeit hatten, schon vor Veröffentlichung der Plattform an ihren Applikationen zu arbeiten.</p>
<p>Mittlerweile gibt es schon <a href="http://www.baypartners.com/appfactory/">Risikokapital-Fonds</a>, die speziell für Facebook Applikationen gedacht sind.</p>
<p>Nur: Wo ist da das Geld in diesen Anwendungen?</p>
<p>Im Prinzip ist es gar nicht so schwer: <strong>Werbung</strong>, <strong>Bezahlung</strong> durch Mitglieder und Traffic zur eigenen Haupt-Seite.</p>
<p>Wie eben auch im Internet.</p>
<p>Entweder, man schafft es, mit Werbung genügend Geld zu machen, oder man schafft ein Service, bei dem die Mitglieder entweder direkt für die Verwendung der Applikation zahlen (bisher noch nicht verfügbar) oder über Umwege, während sich der Applikations-Entwickler einen Teil des Transaktionsvolumens abzwickt.</p>
<p><strong>Werbung</strong></p>
<p>Es ist unbeliebt, Werbung als wesentlichen Geldbeschaffungs-Faktor zu beschreiben. Es ist aber so &#8211; glaubt es einfach! Facebook macht hunderte Millionen, Google macht Milliarden. Wenn Page Views nicht so einfach zu monetarisieren sind wie bei Google &#8211; kein Problem! Wenn genügend vorhanden sind, kann man immer noch Geld damit machen.</p>
<p>Es hat sich sogar ein spezieller <strong>Facebook-Werbe-Markt</strong> entwickelt, der ursprünglich wahrscheinlich nicht absehbar war, und auch nicht wirklich im Sinne von Facebook ist: Bezahlung für neue Mitglieder.</p>
<p>Einzelne Applikationen von <a href="http://www.slide.com/">Slide, Inc.</a> (Die besitzen mehr als 5 der meistverwendeten Anwendungen mnit jeweils mehreren Millionen Mitgliedern.) werfen angeblich bereits ca. 50.000 Dollar pro Monat an Werbeeinnahmen ab, auf dieser Basis.</p>
<p>Der Nachteil: Eine bekannte Anwendung zu schaffen, wird eine Kapital-intensive Angelegenheit!</p>
<p>Wie aber Mark Zuckerberg bei der Präsentation von F8 schon angedeutet hat, arbeitet auch Facebook selbst an einem <strong>AdSense-ähnlichen Programm</strong>, das vermutlich aber erst dann veröffentlicht wird, wenn Facebook in der Lage ist, seine eigenen Page Views zu monetarisieren.</p>
<p><strong>Bezahlung durch Mitglieder</strong></p>
<p>Applikationen, die auf die Bezahlung ihrer Mitglieder setzen, werden ziemlich sicher eine Nischen-Anwendung bleiben, wenn man aber bedenkt, dass 1% der Facebook-Mitglieder bereits 350.000 Personen sind, dann ist eine Nische trotzdem schnell interessant.</p>
<p>Was wichtig ist, um diesen Markt anzufachen, ist eine von Facebook <strong>zur Verfügung gestellte Bezahl-Plattform</strong>. Das würde den Benutzern Vertrauen geben, und könnte die verschiedenen Bezahl-Angebote zusammenfassen. (Wie zur Zeit die Icon-Geschenke, für die man einen Dollar bezahlt.)</p>
<p><strong>Traffic zur eigenen (Haupt-)Seite</strong></p>
<p>Ein dritter, nicht zu vernachlässigender Teil der Facebook Plattform-Strategie kann sein, durch die Anwendung Traffic auf die eigene Seite zurück zu bringen, wo der Traffic dann entsprechend des jeweiligen Geschäftsmodells monetarisiert werden kann.</p>
<p>Ich war ursprünglich Skeptisch, dass das funktionieren kann, iLike scheint das aber geschafft zu haben. Wie auch immer deren Geschäftsmodell aussieht, wenn es auf ihrer Haupt-Seite basiert, dann haben sie mit der Verdreifachung des Traffics auf ilike.com einen <a href="http://siteanalytics.compete.com/ilike.com?metric=uv">großen Schritt nach vorne</a> gemacht. Bei Slide.com sieht die Situation <a href="http://siteanalytics.compete.com/slide.com?metric=uv">ähnlich</a> aus.</p>
<p>(Ich nehme hier die Daten von Compete, das nur die USA analysiert, dafür aber bei großen Seiten relativ gut ist - die von Facebook veröffentlichten Mitglieder- und Besucherzahlen haben sich immer sehr genau mit den Daten von Compete gedeckt!)</p>
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		<title>Customized Communities</title>
		<link>http://sebmos.at/customized-communities/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jul 2007 22:47:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web/Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Ning]]></category>

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		<description><![CDATA[Ning, ein Start-Up vom Netscape-Gründer Marc Andreessen, hat gerade 44 Millionen Dollar an Risikokapital erhalten, bei einer Valuation von sagenhaften 214 Millionen Dollar. Irre. Facebook hat gerade mal 38,2 Millionen Dollar erhalten, aber gut. Was ist Ning überhaupt? Ning ist eine Art &#8220;Social Network-Hosting-Service&#8221;. Man kann dort gratis Social Networks erstellen und hosten lassen &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ning.com/">Ning</a>, ein Start-Up vom Netscape-Gründer <a href="http://blog.pmarca.com/">Marc Andreessen</a>, hat gerade <a href="http://www.crunchbase.com/company/ning">44 Millionen Dollar</a> an Risikokapital erhalten, bei einer Valuation von sagenhaften 214 Millionen Dollar. Irre. <a href="http://www.facebook.com/">Facebook</a> hat gerade mal <a href="http://www.crunchbase.com/company/facebook#Funding">38,2 Millionen Dollar</a> erhalten, aber gut.</p>
<p><strong>Was ist Ning überhaupt?</strong></p>
<p>Ning ist eine Art &#8220;Social Network-Hosting-Service&#8221;. Man kann dort gratis Social Networks erstellen und hosten lassen &#8211; im Gegenzug wird Werbung eingeblendet. Man hat keine Kontrolle über die Daten &#8211; die liegt bei Ning.</p>
<p>Eigentlich ja eine coole Idee, aber der Markt ist nicht unumkämpft. Und ist sie ein, zwei Milliarden Dollar wert? (Die Investoren dieser Runde steigen nur in Firmen ein, in denen sie im Erfolgsfall das 5- bis 10-fache verdienen können, je nach Zeitpunkt des Einstiegs.)</p>
<p>Die Zeit wird es zeigen &#8211; zur Zeit erinnert mich Ning aber zu sehr an MySpace, das Ning mit einer guten Gruppen-Funktion ziemlich starke Konkurrenz machen könnte. Und Facebook? Da ist die Gruppen-Funktion zwar nicht überlegen, dafür aber mit einer 20-Millionen-Mitglieder-Basis verbunden, was sie ziemlich attraktiv macht. Ning ist das bewusst &#8211; mit dem letzten Update gibt es Facebook-Integration!</p>
<p>Wie auch immer &#8211; dieses Investment ist, auch wenn es auf einer hohen Valuation basiert, kein Zeichen für eine Wiederholung der Spekulationsblase. Eine 1:5-Chance, dass die Firma eines Tages 1 Milliarde Dollar wert ist, ist sicher da.<br />
Und mehr braucht es nicht. Denn Risikokapital ist immernoch RISIKOkapital. Geht es schief, dann hat&#8217;s halt nicht sein sollen.</p>
<p>Und die Gewinner dieses Deals? Alle Social Networking-Firmen &#8211; allen voran Mark Zuckerberg, der weiterhin mit Facebook um den ganz großen Erfolg gambelt und hoffentlich den Weg an die Börse sucht &#8211; denn dort gehört Facebook hin!</p>
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		<title>Investment-Runde + Bonus für Gründer</title>
		<link>http://sebmos.at/investment-runde-bonus-fur-grunder/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jun 2007 21:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Zuckerberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Ron Conway, ein bekannter Business Angel, beklagt sich darüber, dass kleinere Risikokapitalgeber im Rennen um junge Start-Ups den Gründern einen Geldbonus anbieten, wenn sie ein Investmeht der kleineren, unbekannteren Risikokapitalgeber annehmen, anstatt eines von einer Firma wie Sequoia. Anscheinend hat auch Mark Zuckerberg bei einer Finanzierungsrunde Bargeld erhalten. Ist das wirklich schlecht? Ich denke nicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ron Conway, ein bekannter Business Angel, beklagt sich darüber, dass kleinere Risikokapitalgeber im Rennen um junge Start-Ups den Gründern einen Geldbonus anbieten, wenn sie ein Investmeht der kleineren, unbekannteren Risikokapitalgeber annehmen, anstatt eines von einer Firma wie Sequoia.</p>
<p>Anscheinend hat auch Mark Zuckerberg bei einer Finanzierungsrunde Bargeld erhalten.</p>
<p>Ist das wirklich schlecht?</p>
<p>Ich denke nicht. Mark Zuckerberg hat für seine Arbeit so bereits vorgesorgt, er kann gemütlich leben, während er an seiner Firma arbeitet. Damit steht er nicht unter Druck, das erstbeste Übernahme-Angebot für Facebook anzunehmen. Vielleicht hätte er das sehr frühe angebliche Angebot von Google (für 10 Millionen Dollar) angenommen. Oder eines der Yahoo!-Angebote, das höchste bisher für 1,6 Milliarden Dollar.</p>
<p>So kann er es sich aber eher leisten, mit Facebook zu spielen.</p>
<p>Außerdem: Leben wir nicht in einer Welt des Kapitalismus? Wenn das Geld für einen Privat-Bonus vorhanden ist, wieso soll er nicht ausbezahlt werden? Zerstört es den Private Equity-Markt? Überhaupt nicht! Es verringert die Image-Vorteile bekannter Investoren und hilft unbekannten Investoren.</p>
<p>Das kann zwar dank mangelnder Erfahrung unbekannter Investoren ein Nachteil sein, aber Firmengründer, die soweit sind, Finanzierungsverhandlungen abzuschließen, werden wohl in der Lage sein, dieses Risiko abzuschätzen.</p>
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		<title>The Next Big Things</title>
		<link>http://sebmos.at/the-next-big-things/</link>
		<comments>http://sebmos.at/the-next-big-things/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 May 2007 10:16:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web/Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Jajah]]></category>

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		<description><![CDATA[Yahoo! und AOL waren die Riesen des Webs vor der Dotcom-Blase. Ersterer wurde von Google verdrängt, zweiterer durch ein mieses Geschäftsmodell und den mangelnden Willen, sich den Zeichen der ZEit zu stellen.. Dann kam Google, im Prinzip noch immer eine &#8220;Web 1.0&#8243;-Anwendung, aber mit Ambitionen. Die Frage ist: Was kommt jetzt? Ich glaube kaum, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://at.search.yahoo.com/">Yahoo!</a> und <a href="http://at.aol.de/">AOL</a> waren die Riesen des Webs vor der Dotcom-Blase. Ersterer wurde von <a href="http://www.google.at/">Google</a> verdrängt, zweiterer durch ein mieses Geschäftsmodell und den mangelnden Willen, sich den Zeichen der ZEit zu stellen..</p>
<p>Dann kam Google, im Prinzip noch immer eine &#8220;Web 1.0&#8243;-Anwendung, aber mit Ambitionen.</p>
<p>Die Frage ist: Was kommt jetzt? Ich glaube kaum, dass nach Google nichts mehr kommt, das wäre ja gelacht. Vor allem wenn man bedenkt, dass Google keine Ahnung von Social Networking und Bezahl-Services (Ja, auch die werden eine Rolle in der Zukunft des Internets spielen!) hat.</p>
<p>Meine Tipps daher:</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/"><strong>Facebook</strong></a></p>
<p>Facebook ist zwar noch deutlich kleiner als MySpace, aber dafür umso innovativer. Was hat MySpace schon großartig gemacht, in der letzten Zeit? Facebook dagegen hat den vermutlich klügsten Zug überhaupt gemacht: Die Facebook Platform! Diese Plattform ermöglicht es, Anwendungen zu entwickeln, die sich nahtlos in Facebook integrieren. So ist es möglich, das Facebook-Layout zu verwenden und die Anwendungen in die Profile der Mitglieder zu integrieren.</p>
<p>Damit hat Facebook den Nischen-Social-Networking-Markt neu aufgemischt. In Zukunft werden Nischen-Netzwerke nicht mehr eigens aufgebaut werden, sondern einfach auf Facebook draufgebastelt &#8211; die Werbeumsätze dürfen ja zu 100% behalten werden!</p>
<p>Mein Tipp: Facebook ist <em>the next big thing of social networking</em>. MySpace ist tot. (Für wachsame und innovative Unternehmen wird immer Platz bleiben, speziell außerhalb der USA. Aber einach ist es nicht.) Facebook wird früher oder später (im Laufe des nächsten Jahrzehnts) auf einen Marktwert von 80 Milliarden Dollar kommen.</p>
<p><strong><a href="http://www.jajah.com/">Jajah</a> </strong></p>
<p>Während Facebook auf Werbeumsätze setzt, will Jajah mit einem Bezahl-Service den Telefonie-Markt revolutionieren. Gut, das wollen auch Skype und viele andere VoIP-Netzwerke, aber Jajah ist das einzige, das einen (großen) traditionellen Telekomkonzern (die <a href="http://www.telekom.de/">Deutsche Telekom</a>) als Investor verzeichnen kann. Jajah ist das einzige, das nur geringe Änderungen in der Art der Telefonie notwendig macht.</p>
<p>Jajah ist <em>the next big thing of telephoning</em>. Da bin ich sicher. Hoffentlich aber geht die Firma auch an die Börse und bleibt unabhängig!</p>
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