In der “Die Grünen”-Gruppe auf Presentify sammle ich Beiträge dazu, wofür die Grünen stehen:
http://www.presentify.at/group/2318-die-gruenen
Außerdem: Die Grünen auf Facebook & Die Grünen auf MySpace
In der “Die Grünen”-Gruppe auf Presentify sammle ich Beiträge dazu, wofür die Grünen stehen:
http://www.presentify.at/group/2318-die-gruenen
Außerdem: Die Grünen auf Facebook & Die Grünen auf MySpace
Ich gebe zu, dass ich den Hype hinter YouTube und Online-Video generell nicht verstehe und hab mir gerade eine Webcam gekauft, um das in Zukunft ein bisschen besser verstehen und nützen zu können.
Ich verstehe auch nach wie vor nicht, was an Privat-Videos in schlechter Qualität so aufregend sein soll und wieso sie die Zeit wert sein sollen, die das Ansehen verschwendet.
Was ich verstehe, sind qualitativ hochwertigen Video-Shows und Podcasts. Und mit “qualitativ hochwertig” ist nicht primär die Auflösung, sondern auch die Qualität der Inhalte.
Während ich YouTube nach wie vor ziemlich sinnlos finde, außer man sieht sich durch Copyright geschützte Inhalte an, was ich aber selten tue, freue ich mich schon darauf, wenn hulu, ein Joint Venture zwischen NBC Universal und der News Corporation (MySpace ist eine Tochterfirma von News Corp.) eines Tages nach Europa kommt. Zur Zeit schließen die nicht-amerikanische Zuseher aus, was mit einem Proxy aber ohnehin leicht zu umgehen sein sollte.
Warum ich mich freue? Ganz einfach: The Office, Prison Break, Bionic Woman, House und Bones sind alles aktuelle Prime Time-TV-Serien, die legal und in guter Qualität verfügbar sein werden.
Dass hulu keine Community rund um diese Inhalte baut, finde ich zwar ungeschickt, es wird meine Freude über hulu aber nicht trüben, da ich sowieso kaum in solchen Communities aktiv wäre. (Es würde für hulu Sinn machen, um die Besucher mehr und besser auf hulu.com zu beschäftigen, da die Mitglieder stärker an die Seite gebunden wären, weniger leicht zur zukünftigen Konkurrenz überspringen würden. Außerdem würde eine Community Page Views generieren, die nicht so teuer sind wie das übertragen von Videos, was die Monetarisierung erleichtern üwrde.)
Aber es gibt schon jetzt gute Shows im Internet, die auch hier verfügbar sind. Meine Favoriten sind:
Eine wöchentliche Show vom amerikanischen Blogger Om Malik und Joyce Kim, die über die wichtigsten Trends der vergangenen Woche in Technologie und Business reden und bisher immer sehr spannende Interview-Gäste hatten. Die Show dauert immer ca. eine halbe Stunde und ist höchst sehenswert!
Eine Fun-Show, hat nichts mit Technologie zu tun. Sie erscheint nicht regelmäßig (alle paar Tage kommt eine neue Folge), ist aber einfach ziemlich witzig.
Eine tägliche Show von Morgan Webb (dreimal in der FHM’s “The 100 Sexiest Women In The World”) über Technologie und Computerspiele. (Sie moderiert auch eine Computerspiele-Show bei einem amerikanischen Kabel-Sender.) Witzig, kurzweilig und kurz. Ich hab die Sendung trotzdem heute abbestellt, weil ich genügend Blogs lese, dass da drin nichts interessantes neues mehr steht.
Auf TechCrunch und Mashable hab ich gelesen, dass die MySpace-Gründer Chris DeWolfe und Tom Anderson neue Verträge wollen, und zwar 50 Millionen Dollar zu zweit über die nächsten beiden Jahre.
Rupert Murdoch hat mit einem Gegenangebot, nämlich 15 Millionen für beide, über die nächsten beiden Jahre. Das Gegenangebot ist immernoch deutlich höher, als vergleichbare Jahresgagen anderer Manager innerhalb der News Corp.
Mein Gott, Rupert! Schmeiß die Flaschen raus! Als CEOs des größten Social Networks der Welt haben die beiden doch längst versagt!
Während Facebook sich gerade als Social Network-Operating System öffnet, und mit möglichen Revenue Sharing-Angeboten die Reichweite noch weiter verbreitet und dieses Jahr sogar schon fette Gewinne schreiben will, bedroht MySpace die Widget-Provider.
MySpace ist träge geworden, das Wachstum ist relativ langsam (Immerhin gibt es hunderte Millionen potentioneller Mitglieder in den Ländern, die MySpace sprachlich abdeckt.), die Konkurrenz lauert an allen Ecken.
Chris DeWolfe und Tom Anderson haben MySpace nichts gebracht – ein Unternehmen ohne Vision zu “administrieren”, das kann schnell jemand.
Ich bin aus Freistadt, einer eher ländlichen Region im Mühlviertel, trotzdem sind wir hier aber sehr gut ausgestattet mit schnellen Internet-Verbindungen und haufenweise Computern. Auch mit Social Networks sind wir natürlich erste Sahne ausgestattet, wie sowieso überall in Österreich.
Ich kenne – nur in meinem Umkreis – folgende Seiten: 3h-Galerien (gibts nicht mehr), Partyinsel (gibts nicht mehr), Eventshooters, Szene1 und WOO – und damit sind nur die gezählt, die ihren Stammsitz in Oberösterreich haben.
Neben diesen lokalen Angeboten gibt’s dann natürlich noch den üblichen Verdächtigen: MySpace – trauriger Weise ist diese Seite innerhalb kürzester Zeit zum größten Social Network Österreichs aufgestiegen.
Letztes Jahr, während meiner Maturareise, wurde ich von vier anderen Social Networks fotografiert – alle vier sind vor allem in Wien relativ groß – aber ich hab noch nie was von ihnen gehört.
Man sieht: Österreich darf sich einer ziemlich großen Diversität auf dem Markt der Social Networks rühmen. Das ist nur im Interesse der Benutzer, weil es die Innovations-Freudigkeit der Seiten aufrecht erhält und so schlussendlich nur im Interesse aller ist.
Übrigens: Als ich anfing, an meinem Social Network zu arbeiten, nannte man das Konzept noch “Community”, und konnte nicht auf eine Exit-Strategie in Form einer Millionen- oder Milliarden-Übernahme hoffen.
Auch war es noch nicht leicht, eine Bank von der Idee der Community zu überzeugen, um an Kapital zu kommen. Zu Tief saß noch der Schock des Börsen-Crashs 2001, zu wenig Vertrauen und Wissen über die veränderten Marktgegebenheiten war vorhanden.