Obama übernimmt das Weiße Haus

Der Übernahmeprozess des Präsidenten ist ja genau vorgeschrieben, der neue Präsident hat bis zu seiner Amtsübernahme am 20. Jänner Zeit, sein Kabinett zu bestimmen und muss von der alten Regierung in die Arbeitsabläufe eingeführt werden. Die USA zu regieren ist ein ganzes Stück komplizierter als das in einer Bananenrepublik wie Österreich der Fall ist – da ist man Oberbefehlshaber/in über die Luftwaffe, die Marine und die Armee, kontrolliert 16 Geheimdienste und muss dazu noch alle Regierungsbehörden komplett neu besetzen. Insgesamt 3.000 Personen werden hier neu eingestellt (und verlieren ihren Job).

Ich hab den Eindruck, dass Präsident Barack Obama (ich schreib das so gerne aus :D) darauf vorbereitet war, er und seine Berater/innen scheint alles gut im Griff zu haben. John Podesta, Chef seines Übernahme-Teams, hat 200 Weisungen genannt, die Obama unmittelbar nach seinem Antritt revidieren will, ein wichtiger Bereich ist dabei die Umweltpolitik.

George “the mother of all lame ducks” Bush versucht indes, noch möglichst viel seiner “Ansichten” durchzuzwingen, mutiert dabei in den Medien aber immer mehr zu einem Treppenwitz. Er scheint nicht mehr die Agenda zu setzen. In außenpolitischen Konflikten wenden sich die Politiker an Obama, obwohl er eigentlich noch nichts zu sagen hat.

Es scheint nicht so, als würde irgend jemand ernsthaft Bush vermissen, weder auf nationaler noch auf internationaler Ebene.