<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>sebmos.at &#187; Soup.io</title>
	<atom:link href="http://sebmos.at/thema/soupio/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://sebmos.at</link>
	<description>„For every complex problem there is an answer that is clear, simple, and wrong.“ (H. L. Mencken)</description>
	<lastBuildDate>Tue, 30 Aug 2011 08:36:59 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3</generator>
<atom:link rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com"/><atom:link rel="hub" href="http://superfeedr.com/hubbub"/><cloud domain='sebmos.at' port='80' path='/?rsscloud=notify' registerProcedure='' protocol='http-post' />
		<item>
		<title>YEurope, zweite Auflage?</title>
		<link>http://sebmos.at/yeurope-zweite-auflage/</link>
		<comments>http://sebmos.at/yeurope-zweite-auflage/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 22:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web/Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Qoove]]></category>
		<category><![CDATA[Soup.io]]></category>
		<category><![CDATA[YCombinator]]></category>
		<category><![CDATA[YEurope]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mister3h.wordpress.com/2008/03/28/yeurope-zweite-auflage/</guid>
		<description><![CDATA[Vor ca. einem Jahr ist YEurope angetreten, um das YCombinator Start-Up-Konzept nach Europa zu bringen. Das Prinzip von YCombinator ist einfach: Wenig Geld (5000 Dollar plus 5000 Dollar pro Gründer/in) wird in viele Start-Ups investiert, die bekommen neben dem Geld vor allem das kompetitive Umfeld und das Kontakt-Netzwerk von YCombinator. Klingt leicht, oder? YEurope hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ca. einem Jahr ist <a href="http://www.yeurope.net/">YEurope</a> angetreten, um das <a href="http://www.ycombinator.net/">YCombinator</a> Start-Up-Konzept nach Europa zu bringen. Das Prinzip von YCombinator ist einfach: Wenig Geld (5000 Dollar plus 5000 Dollar pro Gründer/in) wird in viele Start-Ups investiert, die bekommen neben dem Geld vor allem das kompetitive Umfeld und das Kontakt-Netzwerk von YCombinator.</p>
<p>Klingt leicht, oder? YEurope hat sich nicht so leicht getan. Nur zwei Start-Ups (<a href="http://www.soup.io/">Soup.io</a> &amp; Qoove) wurden finanziert, eine zweite Runde bisher noch nicht angekündigt. Entweder ist Europa wirklich so ein langweiliger Markt &#8211; laut Paul Böhm fanden sich einfach keine gescheiten Start-Ups &#8211; oder die Leute hinter YEurope haben das YCombinator-Konzept nicht ganz verstanden.</p>
<p>Das Ziel war für YEurope, Firmen mit einfachem und <strong>fertigem</strong> Geschäftsmodell zu finanzieren, die nur noch umgesetzt werden müssen. Na, jetzt ratet mal &#8211; das ist gar nicht so einfach! Die einfach umsetzbaren Geschäftsmodelle sind längst umgesetzt, die restlichen Geschäftsideen entweder für ein YEurope-Start-Up zu kompliziert oder ohne klarem Geschäftsmodell.</p>
<p><strong>Qoove</strong> (gibts nicht mehr) ist eine web-basierte Invoicing-Anwendung für Kleinunternehmen. Das Projekt ist irgendwann im Februar oder März online gegangen, mitgekriegt hat es niemand, nicht einmal der Qoove-Blog wurde upgedatet. Mittlerweile ist Qoove praktisch tot &#8211; die Gründer gehen alle anderen Projekten bzw. Jobs nach.</p>
<p>Das Dilemma: Qoove ist eine interessante Idee, hätte mit entsprechendem Marketing sicher eine Zukunft, ist aber zu kompliziert für das YEurope-Konzept. Es hat mehr als ein halbes Jahr lang gedauert, bevor das erste öffentliche Release raus gegangen ist. Da war jeder noch so kleine Buzz rund um YEurope längst tot.</p>
<p><a href="http://www.soup.io/"><strong>Soup.io</strong></a> im Gegensatz passt genau ins Konzept von YEurope: Es hat kein richtiges Geschäftsmodell (Premium Accounts, das wird kaum funktionieren), war dafür relativ schnell entwickelt, und hat in allen großen Blogs Erwähnung gefunden. Schade hier halt, dass Soup nichts anderes als Tumblr ist, das international den meisten Buzz bekommt.</p>
<p>Immerhin &#8211; die Leute arbeiten kontinuierlich daran, der Traffic wächst, und wenn eines Tages Werbe-Euros lauern, könnte daraus ein richtiges Business werden.</p>
<p><strong>Mein Tipp:</strong> Probiert YEurope noch einmal. Nehmt es diesmal aber ernst, sorgt für Buzz in den großen Blogs. Vor allem aber: Geht mehr Risiko bei der Start-Up-Auswahl ein!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sebmos.at/yeurope-zweite-auflage/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>YEurope #1: soup.io</title>
		<link>http://sebmos.at/yeurope-1-soupio/</link>
		<comments>http://sebmos.at/yeurope-1-soupio/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 00:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web/Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Böhm]]></category>
		<category><![CDATA[Soup.io]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[YCombinator]]></category>
		<category><![CDATA[YEurope]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mister3h.wordpress.com/2007/11/05/yeurope-1-soupio/</guid>
		<description><![CDATA[Mit YEurope gibt es in Österreich eine Kopie des amerikanischen YCombinator Start-Up-Inkubators. Ich wollte ursprünglich selbst an dem Programm teilnehmen, habe aber darauf verzichtet (und bereue es nicht). Jedenfalls hat YEurope vor kurzem das erste Start-Up in die freie Wildbahn entlassen, genannt Soup. Soup.io ist ein Tumblelog, also ein Weblog, bei dem&#8217;s keine Kommentare gibt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit <a href="http://www.yeurope.net/">YEurope</a> gibt es in Österreich eine Kopie des amerikanischen <a href="http://www.ycombinator.com/">YCombinator</a> Start-Up-Inkubators. Ich wollte ursprünglich selbst an dem Programm teilnehmen, habe aber darauf verzichtet (und bereue es nicht).</p>
<p>Jedenfalls hat YEurope vor kurzem das erste Start-Up in die freie Wildbahn entlassen, genannt <a href="http://www.soup.io/">Soup</a>.</p>
<p><img src="http://static.soup.io/images/storefront/soup.png" alt="Soup.io Logo" align="left" /></p>
<p><a href="http://www.soup.io/"><strong>Soup.io</strong></a> ist ein <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tumblelog">Tumblelog</a>, also ein Weblog, bei dem&#8217;s keine Kommentare gibt, der verschiedene Formen von Mini-Posts unterstützt, aber nicht auf längere Blog-Posts ausgelegt ist. Außerdem lädt ein Tumblelog aus verschiedenen Quellen Inhalte zusammen, die dann gemeinsam aufbereitet werden.</p>
<p>Im Prinzip als Twitter mit mehr Post-Möglichkeiten und einer Aggregation-Funktion.</p>
<p>Das Konzept finde ich sehr interessant. Im Moment ist es aber zu wenig von allem. Es ist zu wenig mobil und einfach im Vergleich zu <a href="http://www.twitter.com/">Twitter</a>, es ist zu eindimensional (keine Kommentare?!) im Vergleich zu <a href="http://www.friendfeed.com/">FriendFeed</a> (Das ich zur Zeit als den besten Life Aggregator sehe &#8211; ein Post dazu eventuell ein anderes Mal.)</p>
<p>Ich würde mir wünschen, Soup würde vom starren Tumblelog-Konzept ein bisschen weg gehen, und Dinge wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Permalink">Permalinks</a> und Kommentare zulassen. Kurze Kommentare (am besten mit einer 160-Zeichen-Beschränkung, oder so) würden das ganze viel lebendiger machen. Zur Zeit ist es eine eher langweilige, eben eindimensionale Angelegenheit, wo die Kommunikation mit Freunden kaum im Vordergrund steht.</p>
<p>Und: Soup.io wurde in Posts bei <a href="http://www.techcrunch.com/2007/10/30/y-europes-first-startup-soupio/">TechCrunch</a>, <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/soup_tumble_blogging_with_friends.php">Read/WriteWeb</a> und <a href="http://mashable.com/2007/10/30/soupio-microblogging/">Mashable</a> als weiterer &#8220;Life Aggregator&#8221; präsentiert und dementsprechend wenig in den Himmel gelobt. Den Gründern gefällt das nicht, wie im Firmen-&#8221;Soup&#8221; auf <a href="http://kitchen.soup.io/">kitchen.soup.io</a> zu lesen ist. Zuzuschreiben ist ihnen das aber selbst, oder vermutlich <a href="http://metalab.at/wiki/Benutzer:Enki">Paul Böhm</a>, dem Gründer von YEurope.</p>
<p>Er verfolgt eine &#8220;Zero Information&#8221;-Philosophie. Die Start-Ups wurden vor ihrem Start nie vorgestellt, während YCombinator schon früh wenigstens die Namen und die grundsätzlichen Konzepte präsentiert und damit für Marketing von Anfang an sorgt.</p>
<p>YEurope hingegeben scheint von jeglicher Kommunikation mit der Außenwelt abzuraten. Und das finde ich in mehrerlei Hinsicht schlecht.</p>
<p>YEurope könnte als bekannte &#8220;Marke&#8221; mehr erreichen, was wiederum den nächsten Start-Ups helfen würde, da YEurope leichter einen wohlwollenden Eintrag in den großen Blogs &#8220;bekommt&#8221;. (Wie das ja bei YCombinator der Fall ist!)</p>
<p>Aber auch die Start-Ups selbst könnten davon profitieren. Es schadet nie, seinen Namen unter die Leute zu bekommen. Das sorgt für brand awareness und hilft dem Start-Up, beim tatsächlichen Start viel mehr Gewicht zu bekommen.</p>
<p>Gibt es bei YEurope-Projekten eine Marketing-Strategie? Falls ja, was ich sehr stark bezweifle, dann sollte sie ein paar Dinge beachten:</p>
<ul>
<li>Ihr seid etwas anderes als die üblichen Life Aggregator-Projekte? Dann sagt uns, <strong>was anders ist</strong>!</li>
<li>Ihr wollt, dass TechCrunch, Mashable! und Read/WriteWeb wohlwollend berichten? Dann startet euren Service offiziell, NACHDEM euer neuer Standard-Skin online gestellt wurde und erklärt ihnen, was ihr anders macht als Tumblr, FriendFeed, etc.</li>
<li>Ihr wollt den Standort-Faktor nützen? Dann veranstaltet eine Launch Party im Metalab und ladet die österreichische Blogosphere ein!</li>
<li>Und: Nützt Blogs. Kommentiert überall, egal wie klein der Blog ist. Antwortet auf Kritik und Fragen, etc.</li>
</ul>
<p>Eine Liste an Ideen wäre auch nicht schlecht. Es sieht immer gut aus, eine Liste zu haben, in der immer mehr durchgestrichene Sachen stehen. Das sieht nach aktiver Weiterentwicklung aus.</p>
<p>Und: Wenn ihr schon keine Kommentare zulasst, dann macht doch wenigstens einen Firmenblog auf!</p>
<p>So, und wer&#8217;s bis hier durchgehalten hat: Ich habe meine eigene Suppe hier: <a href="http://sebmos.soup.io/">sebmos.soup.io</a> &#8211; ich find das Projekt gut, aber nicht hervorragend. Ich werde vorerst weiter damit herumspielen und hoffe auf eine schnelle Weiterentwicklung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sebmos.at/yeurope-1-soupio/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

