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	<title>sebmos.at &#187; Twitter</title>
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	<description>„For every complex problem there is an answer that is clear, simple, and wrong.“ (H. L. Mencken)</description>
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		<title>The Revolution will be Twittered</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 11:25:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Iran ist gerade eine Revolution im Gange. Ob sie erfolgreich sein wird, hängt noch in der Schwebe, die Regierung tut im Moment alles, um die Proteste zu unterdrücken, durch Massenverhaftungen und rohe Gewalt. Mehrere Demonstrant/innen haben die Proteste bereits &#8230; <a href="http://sebmos.at/the-revolution-will-be-twittered/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" alt="Neda" src="http://sebmos.at/wp-content/uploads/2009/06/nedairan_thumb.jpg" width="191" height="240" /></p>
<p>Im <a href="http://sebmos.at/thema/iran/">Iran</a> ist gerade eine Revolution im Gange. Ob sie erfolgreich sein wird, hängt noch in der Schwebe, die Regierung tut im Moment alles, um die Proteste zu unterdrücken, durch Massenverhaftungen und rohe Gewalt. Mehrere Demonstrant/innen haben die Proteste bereits mit ihrem Leben bezahlt, unter anderem die zur Märtyrerin stilisierte Neda (auf Fotos von ihrem blutverschmierten Gesicht verzichte ich hier, sie sind allerdings sehr einfach via Suchmaschine zu finden).</p>
<p>Sollte diese Revolution ihr Ziel erreichen, wird das unter anderem den neuen Medien zu verdanken sein, die bis vor kurzem noch als sinnlose Spaß-Tools abgetan wurden. Die Proteste wurden, nachdem das Regime die Handynetze abgedreht hat, unter anderem via <a href="http://twitter.com/"><strong>Twitter</strong></a> (einem Micro-Blogging-Tool) und <a href="http://www.facebook.com/"><strong>Facebook</strong></a> organisiert.     <br />Zu Beginn war Twitter überhaupt die einzige Nachrichtenquelle aus dem Iran, weil die klassischen Medien an ihrer Arbeit behindert wurden und auch jetzt, wo das Regime die Kommunikation besser “in den Griff bekommt” (= sperrt &amp; überwacht), kommen Informationen wieder hauptsächlich via Twitter.</p>
<p>Twitter hat eine derart wichtige Rolle gespielt, dass sich sogar das amerikanische Außenministerium eingeschalten hat, als Twitter ein System-Upgrade machen wollte, das während des (iranischen) Tages stattgefunden hätte.</p>
<p>Auch für meine persönliche Perspektive der Proteste hat die Twitter-Berichterstattung etwas geändert. Beim Mitlesen der Tweets am Sonntag letzte Woche (14. Juni) um Mitternacht hatte ich das Gefühl, mitten drin zu sein. Ich habe mich mehr informiert als ich das sonst bei Protestbewegungen tue, hab mitgeholfen, die Websites von Ahmedinejad und Khamenei zu crashen (Bitte jetzt nicht mehr versuchen, da diese Versuche das gesamte Internet bremsen, auch für die Protestant/innen!) und war letzte Woche beim Protestmarsch vom Heldenplatz zur iranischen Botschaft dabei.</p>
<p>Dass Informationen von Twitter schwer zu verifizieren sind, spielt für mich übrigens nur eine geringe Rolle. Es ist zwar nichts wirklich verifizierbar, es gibt aber gute Anhaltspunkte, um Vertrauenswürdigkeit zu messen. <a href="http://twitter.com/serv_/status/2204394832">“Ladies, flash your tits at next rally, Islam is dead, down with Islam!!!!”</a> würde ich zum Beispiel nicht als ehrlichen Tweet bezeichnen, der geht vermutlich vom Regime aus. <a href="http://twitter.com/StopAhmadi">@StopAhmadi</a> hat dagegen von Anfang an getwittert, markiert viele seiner Tweets als Gerüchte, wenn er sie nicht selbst verifizieren kann, etc.</p>
<p>Übrigens: Ich bin bei Twitter unter <a href="http://twitter.com/sebmos">@sebmos</a> zu finden.</p>
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		<title>Pownce ist tot, Web 2.0 nicht!</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 11:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web/Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Pownce]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Twitter-Klon Pownce wurde eingestellt, die beiden Entwickler/innen sind zu Six Apart gewechselt. Das ruft sofort Besserwisser auf den Plan, die ja schon immer wussten, dass Pownce nichts werden würde, weil neben Twitter eh niemand eine Chance hat. Ich nenn &#8230; <a href="http://sebmos.at/pownce-ist-tot-web-20-nicht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1731" title="Pownce" src="http://sebmos.at/wp-content/uploads/2008/12/pownce.gif" alt="Pownce" width="208" height="65" />Der <a href="http://sebmos.at/thema/twitter/">Twitter</a>-Klon <a href="http://www.pownce.com/">Pownce</a> wurde eingestellt, die beiden Entwickler/innen sind zu Six Apart gewechselt. Das ruft sofort Besserwisser auf den Plan, die ja schon immer wussten, dass Pownce nichts werden würde, weil neben Twitter eh niemand eine Chance hat. Ich nenn das jetzt einfach die &#8220;europäische Einstellung&#8221;. Bloß nichts probieren, außer wenns ein garantiert unfehlbares Geschäfts- und Wachstumsmodell hat. (Nicht vergessen: Mit der Einstellung gäb&#8217;s kein Google.)</p>
<p>Und noch wichtiger: Das Versagen von Pownce, ein erfolgreiches Geschäftsmodell zu etablieren, <strong>sagt nichts über die allgemeine Stimmung</strong> in der Internet-Branche aus &#8211; die wird fröhlich weiter wachsen, während viele Projekte zusperren werden. Das ist der Kreislauf des Lebens in der Start-Up-Welt. (Immerhin ist damit wieder einmal eine meiner <a href="http://sebmos.at/voraussagen-fr-2008/">Voraussagen für&#8217;s Jahr 2008</a> wahr geworden.)</p>
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		<title>Endlich: Ein Open Source Twitter-Klon</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 20:33:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web/Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Identi.ca]]></category>
		<category><![CDATA[Laconi.ca]]></category>
		<category><![CDATA[OpenMicroBlogging]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern beim Blogtail #5 hab ich mehrmals ganz dezent erwähnt (Ich bin auch ein paar mal gefragt worden!), dass ich nicht Twitter verwende, und warum nicht. (Eine Firma, die 5 Millionen Dollar Risikokapital hat, muss in der Lage sein, in &#8230; <a href="http://sebmos.at/endlich-ein-open-source-twitter-klon/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern beim <a href="http://www.bloegger.at/2008/06/24/blogtail-5-ankundigung/">Blogtail #5</a> hab ich mehrmals ganz dezent erwähnt (Ich bin auch ein paar mal gefragt worden!), dass ich nicht <a href="http://www.twitter.com/">Twitter</a> verwende, und warum nicht. (Eine Firma, die 5 Millionen Dollar Risikokapital hat, muss in der Lage sein, in zwei Jahren ihr Service lauffähig zu machen) Heute steh ich auf, les meine Feeds und ZACK, ist da die Geschichte von <a href="http://identi.ca/">Identi.ca</a> dabei &#8211; einem Twitter-Klon (also ehrlich &#8211; es ist wirklich ein 1:1-Klon) mit einem wesentlichen Vorteil: Er ist Open Source.</p>
<p>Das bedeutet: In Zukunft kann jeder seinen eigenen Twitter-Klon aufsetzen. Und durch die <a href="http://openmicroblogging.org/">OpenMicroBlogging</a>-Spezifikation sollen die alle mit einer einheitlichen API angesprochen werden können.</p>
<p>Identi.ca ist selbstverständlich sofort gecrashed, war ja auch zu erwarten. Identi.ca hat ja keine 5 Millionen Dollar Risikokapital bekommen. :) Es haben sich aber mittlerweile ein ganzer Haufen Leute angemeldet. Ich hab auch meinen Lieblings-Benutzernamen, &#8220;seb&#8221;, anmelden können. (Bei Twitter hat den ein fieser Deutscher geklaut!)</p>
<p>Die API gibts noch nicht, die Seite hat ein mittelmäßiges Design und kommt mit den vielen BenutzerInnen noch nicht klar. Aber: Es ist Open Source &#8211; da kann man schon irgendwas damit anfangen.</p>
<p>(Ich werd sicher wieder darüber schreiben!)</p>
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		<title>Microsoft + Yahoo: Bitte nicht!</title>
		<link>http://sebmos.at/microsoft-yahoo-bitte-nicht/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 00:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Yahoo!-Microsoft-Übernahme-Streitereien der letzten Monate sind wohl niemandem entgangen, gerade am Samstag ist wieder eine Deadline abgelaufen. Hoffentlich veranlasst sie Microsoft, seine Avancen gegenüber Yahoo zu stoppen. Yahoo ist für Microsoft keine 45 Milliarden Dollar wert, Yahoo ist das ohnehin &#8230; <a href="http://sebmos.at/microsoft-yahoo-bitte-nicht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Yahoo!-Microsoft-Übernahme-Streitereien der letzten Monate sind wohl niemandem entgangen, gerade am Samstag ist wieder eine Deadline abgelaufen. Hoffentlich veranlasst sie Microsoft, seine Avancen gegenüber Yahoo zu stoppen. Yahoo ist für Microsoft keine 45 Milliarden Dollar wert, Yahoo ist das ohnehin zur Zeit nicht wert.</p>
<p>Das Management scheint Jerry Yang, den alten neuen Yahoo-Chef zwar zur Übernahme drängen (weil sie ihre Aktien verschachern wollen und von Microsoft weitere Optionen erwarten, damit sie bleiben), die übrigen Mitarbeiter sind dagegen, primär aus ideologischen Gründen.</p>
<p>Yahoo macht aber weder wirtschaftlich noch produktpolitisch Sinn für Microsoft. Das einzige, was Microsoft nützliches von Yahoo erhalten würde, wäre das Werbe-Inventar und der Suchmaschinen-Marktanteil. 45 Milliarden sind diese Dinge aber nicht wert.</p>
<p>Microsoft sollte stattdessen 20 Milliarden Dollar (darüber würden sich die eigenen AktionärInnen sehr freuen) einsetzen, um massenhaft Start-Ups aufzukaufen, diese aber eigenständig weiterarbeiten lassen. Keine Zwangs-Integration mit Windows Live, kein Re-Branding, kein Einsetzen von eigenen Managern. Das einzige sollte sein, dass sie die Vermarktung übernehmen, wo das sinnvoll ist.</p>
<p>Unter anderem sollten sie dabei versuchen, Infrastruktur-Unternehmen zu kaufen. Nicht in Form von Hardware-Infrastruktur, sondern in Form von populären APIs. Das ist etwas, was Microsoft mit Live Mesh ohnehin bereits versucht.</p>
<p>Mögliche Übernahmekandidaten wären:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.twitter.com/">Twitter</a>: Als Infrastruktur-Unternehmen (Twitter wird immer mehr als Kommunikationsplattform für Anwendungen verwendet, die mit Chatten nichts mehr zu tun haben.) würde es gut ins Portfolio passen. Microsoft kann es sich leisten, kein Geschäftsmodell zu suchen und könnte ohne weiteres die notwendigen 200+ Millionen Dollar aufwenden.</li>
<li><a href="http://de.zooomr.com/">Zooomr</a>/<a href="http://www.smugmug.com/">Smugmug</a>: Eine Foto-Sharing-Community würde Microsoft gut tun. Microsoft könnte Smugmug öffnen (zzt ist Smugmug kostenpflichtig) und hätte damit auf einen Schlag eine würdige Flickr-Konkurrenz. Zooomr geht noch mehr in Richtung Flickr und hat sich geschäftlich Japan zugewandt &#8211; aber wer weiß, das kann genau so gut ins Schema passen.</li>
<li><a href="http://www.digg.com/">Digg</a>: Digg ist groß genug, dass der Hass gegen Microsoft nur eine laute Kern-Schicht betreffen würde. Die kann man halten, da sehe ich kein Problem. Im Notfall müssten sie die Kern-Contributors bezahlen, oder so. Damit könnten sie vor allem das Image aufbessern.</li>
<li><a href="http://www.plaxo.com/">Plaxo</a>: Plaxo passt zu Microsoft wie der Topf auf den Deckel. Wichtig wäre allerdings, dass sie auch Third-Party-Connector-Software weiterhin zulassen, im Sinne einer offenen Plattform, wie Plaxo das jetzt schon ist. Zusätzlich könnten sie die Software kostenlos machen. Damit würden sie sich bei den GeschäftskundInnen &#8220;einkaufen&#8221;.</li>
<li><a href="http://www.automattic.com/">Automattic</a> (<a href="http://www.wordpress.com/">WordPress.com</a>): Ein No-Brainer, meiner Ansicht nach, wenn Microsoft sich dazu durchringen kann, WordPress als Open Source-Projekt zu unterstützen.</li>
<li><a href="http://www.imeem.com/">imeem</a>: Mit imeem, ein amerikanisches Multimedia-Social-Network und ebenfalls relativ günstig, könnte Microsoft einen weiteren Fuß ins Social Networking-Business setzen. Möglicher Interessenskonflikt mit Facebook, andererseits vermarktet Microsoft Facebook nur, hat dort aber nichts zu sagen. Niemand ist also wirklich gefährdet.</li>
</ul>
<p>Diese Übernahmen würden Microsoft ca. 3 Milliarden Dollar kosten. Man stelle sich vor, was Microsoft mit weiteren 17 Milliarden Dollar alles aufkaufen könnte.</p>
<p>Ich muss zugeben, dass einige der Vorschläge Microsoft teilweise eine radikale Änderung der bisherigen Firmenkultur abverlangen. Unter Ray Ozzie denke ich aber, dass das durchaus möglich ist. So lange sich Steve Ballmer raus hält&#8230;<!--09356853--></p>
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		</item>
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		<title>Voraussagen für 2008</title>
		<link>http://sebmos.at/voraussagen-fr-2008/</link>
		<comments>http://sebmos.at/voraussagen-fr-2008/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Dec 2007 00:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privat]]></category>
		<category><![CDATA[Kongregate]]></category>
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		<category><![CDATA[MochiAds]]></category>
		<category><![CDATA[MyBlogLog]]></category>
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		<category><![CDATA[Yahoo]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein beliebter Trend, seit im Internet endlich wieder was weiter geht, sind Vorhersagen, was im nächsten Jahr passieren könnte. Interessant ist dann immer, was tatsächlich passiert ist. (Im Deutschen zum Beispiel von Georg Holzer.) #1: Yahoo! kauft Twitter Ganz einfach: &#8230; <a href="http://sebmos.at/voraussagen-fr-2008/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein beliebter Trend, seit im Internet endlich wieder was weiter geht, sind Vorhersagen, was im nächsten Jahr passieren könnte. Interessant ist dann immer, was tatsächlich passiert ist. (Im Deutschen zum Beispiel von <a href="http://www.georgholzer.at/blog/2007/12/25/2007-die-trube-glaskugel/">Georg Holzer</a>.)</p>
<h2>#1: Yahoo! kauft Twitter</h2>
<p>Ganz einfach: <a href="http://www.yahoo.com/">Yahoo!</a> wird <a href="http://www.twitter.com/">Twitter</a> für ca. 80 Millionen Dollar kaufen.</p>
<h2>#2: Casual Gaming</h2>
<p><a href="http://www.kongregate.com/">Kongregate</a> und <a href="http://www.mochiads.com/">MochiAds</a> sind die ersten Websites im Bereich Casual Gaming. Es werden noch einige Websites dieser Art entstehen, sowohl als Gaming-Plattformen (wie Kongregate) als auch als Vermarkter für Unabhängige (wie MochiAds). Eine davon wird in den USA einen Marktanteil von mindestens 60% an sich reißen.</p>
<p>Das besondere an diesen Start-Ups ist, dass sie mit sehr wenig Kapital auskommen, maximal mit 3 Millionen Dollar Risikokapital.</p>
<h2>#3 Copycats</h2>
<p>Weiterhin werden in Deutschland Copycats entstehen, sie werden die europäischen Märkte vor den amerikanischen Versionen besetzen. Wie Verwandt.de werden sich manche aber durch gutes Management besser entwickeln, als die amerikanischen Originale.</p>
<h2>#4 StudiVZ wird verkauft</h2>
<p><a href="http://www.studivz.de/">StudiVZ</a> wird Mitte des Jahres für mindestens 300 Millionen Euro verkauft werden, nachdem es finanziell stabil ist aber technisch stagniert.</p>
<p>Ende des Jahres wird das Wachstum von StudiVZ auf Kosten von Facebook.de stoppen.</p>
<h2>#5 Viele Konkurse</h2>
<p>Nächstes Jahr werden viele Start-Ups in Konkurs gehen. In der Technologie-Szene wird eine Bubble ausgerufen werden, die Mainstream-Medien werden aber kaum darüber berichten, weil nicht viel Geld dabei verloren geht.</p>
<h2>#6 VCs kommen unter Druck</h2>
<p>Die meisten Start-Ups benötigen anfangs kaum Kapital, was die klassischen Risikokapitalgeber gehörig unter Druck bringt. Geld wird nur noch von etablierten Start-Ups für die Finanzierung von schnellerem Wachstum oder in Form von Angel Investments unter einer Million Dollar benötigt.</p>
<h2>#7 Yahoo! und Microsoft kaufen Start-Ups</h2>
<p><a href="http://www.yahoo.com/">Yahoo!</a> wird weiterhin kleine Start-Ups im Kostenrahmen von ca. 5 bis 50 Millionen Dollar kaufen, sie aber in Zukunft im Rahmen des Yahoo! Brickhouse-Projekts eigenständig weiterarbeiten lassen und erst später integrieren. (Wie bei Flickr im Gegensatz zu MyBlogLog, das gehörig verhunzt wurde.)</p>
<p>Microsoft wird sich dem Trend anschließen, aber nicht besonders erfolgreich damit sein. (Die Fehler machen, die Yahoo! mit MyBlogLog machte.)</p>
<p>Google tut das weiterhin nicht bzw. in der gleichen Form wie bisher. (Technologie-Start-Ups, keine Community-Start-Ups.)</p>
<p>Ich bin echt gespannt, wie viel davon tatsächlich wahr wird!</p>
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		<title>Twitter, das nächste Technorati?</title>
		<link>http://sebmos.at/twitter-das-nchste-technorati/</link>
		<comments>http://sebmos.at/twitter-das-nchste-technorati/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 12:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web/Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Google Blogsearch]]></category>
		<category><![CDATA[Technorati]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer kennt Twitter? Richtig, Twitter ist der coole, einfache Microblogging-Service, den alle Welt verwendet, hat vor ein paar Monaten Risikokapital aufgenommen (ca. 5 Millionen Dollar) und ist zur Zeit DER Service schlechthin in der Silicon-Valley-Welt. Außenstehende wissen nicht so recht, &#8230; <a href="http://sebmos.at/twitter-das-nchste-technorati/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://twitter.com/"><img class="alignright" src="http://assets1.twitter.com/images/twitter.png?1195526529" alt="Twitter.com" width="210" height="49" /> </a></p>
<p>Wer kennt <a href="http://twitter.com/">Twitter</a>? Richtig, Twitter ist der coole, einfache Microblogging-Service, den alle Welt verwendet, hat vor ein paar Monaten Risikokapital aufgenommen (ca. 5 Millionen Dollar) und ist zur Zeit DER Service schlechthin in der Silicon-Valley-Welt. Außenstehende wissen nicht so recht, wie sich der Service finanzieren will, aber die Gründer haben angeblich recht konkrete Vorstellungen, die sie nur noch nicht verraten wollen, damit niemand die Ideen klaut.</p>
<p>Und: Der Service ist unglaublich instabil, dauernd offline und nervt ganz einfach. Mangels wirklich guter Alternativen hat Twitter aber kein Problem.</p>
<p>Das erinnert an <a href="http://technorati.com/">Technorati</a>, eine Blogsuchmaschine, die mittlerweile angeblich kurz vor dem Konkurs bzw. kurz vor dem Verkauf steht. Der Gründer ist im Sommer raus geflogen, Mitarbeiter haben sie auch entlassen,</p>
<p>Das Problem mit Technorati? Anfangs war es eine einfache, funktionierende Blog-Suchmaschine. Sie hat getan, was sie tun sollte: Blogs gefunden. Die Blogs wurden bewertet, mit einem PageRank-ähnlichen System. Aber der Service war instabil, war regelmäßig offline und verärgerte die Mitglieder. Mangels guter Alternativen war Technorati zwar weiterhin der Liebling der Silicon-Valley-Welt, sobald die Alternativen aber da waren, war das Ende von Technorati nur eine Frage der Zeit.</p>
<p><a href="http://blogsearch.google.com/">Google Blogsearch</a> ist heute, was Technorati hätte sein können: Eine stabile Blog-Suchmaschine &#8211; nicht mehr und nicht weniger. Technorati hingegen leidet unter schwindendem Traffic und ist weiterhin unzuverlässig. Technorati wird ziemlich sicher aufgekauft, ich schätze mal von Yahoo!, aber es wird nicht mehr viel Geld dafür über den Tisch gehen. 20, 30 Millionen Dollar halte ich für realistisch &#8211; ein schwerer Rückschlag im Vergleich zu den 300 Millionen, die sich die Gründer erwartet hätten. (<a href="http://at.search.yahoo.com/">Yahoo!</a> hat angeblich nur 150 Millionen geboten.)</p>
<p>Twitter ist dabei, das gleiche zu erleiden. Ja, ich finde die letzten Neuerungen toll. Aber wenn Tweets bei Twitter erst Stunden, nachdem sie abgeschickt wurden, auf der Website erscheinen (während sie sofort in Google Talk ankommen), dann ist das ein ernstes Problem.</p>
<p>Zur Zeit ist Twitter noch in der glücklichen Position, der einzige große und wirklich gute Service in diesem Markt zu sein, aber es werden andere kommen.</p>
<p>Ich hab eine gute Twitter-Klon-Idee &#8211; vielleicht will sie ja jemand aufgreifen:</p>
<p>Einen Service erstellen, der Twitter kopiert, alle nützlichen Funktionen, das Layout, etc. Und am besten steht ihr dann einfach dazu, dass das ein Twitter-Klon ist.<br />
Dieser Service muss mit Twitter perfekt integriert sein. Bei der Anmeldung sollte man seine Twitter-Zugangsdaten eingeben können, der Service sollte dann alle Freunde von Twitter und alle Tweets laden und speichern. Ist Twitter offline, dann ist das egal, denn der Service ersetzt Twitter, speichert alle Tweets, macht sie durchsuchbar, etc.<br />
Twitter-Freunde müssen angezeigt werden, als wären sie normale Freunde. Es darf keine Unterschiede geben. Und natürlich muss der Service auch die wirklich coolen Features von Twitter unterstützen, also Integration mit Google Talk und andere IM-Services (Ein Plus wäre es, noch MEHR Instant Messenger zu unterstützen.), mit Händis. Die API sollte 1:1 unterstützt werden, sodass alle Twitter-Tools auch mit dem neuen Service funktionieren. Und so weiter.</p>
<p>Twitter hat definitiv den Weg für Microblogging geebnet. Aber ich bin nicht sicher, ob Twitter selbst der Weg ist. Dafür müssten die ihre Performance-Probleme endlich in den Griff bekommen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>YEurope #1: soup.io</title>
		<link>http://sebmos.at/yeurope-1-soupio/</link>
		<comments>http://sebmos.at/yeurope-1-soupio/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 00:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web/Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Böhm]]></category>
		<category><![CDATA[Soup.io]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[YCombinator]]></category>
		<category><![CDATA[YEurope]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mister3h.wordpress.com/2007/11/05/yeurope-1-soupio/</guid>
		<description><![CDATA[Mit YEurope gibt es in Österreich eine Kopie des amerikanischen YCombinator Start-Up-Inkubators. Ich wollte ursprünglich selbst an dem Programm teilnehmen, habe aber darauf verzichtet (und bereue es nicht). Jedenfalls hat YEurope vor kurzem das erste Start-Up in die freie Wildbahn &#8230; <a href="http://sebmos.at/yeurope-1-soupio/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit <a href="http://www.yeurope.net/">YEurope</a> gibt es in Österreich eine Kopie des amerikanischen <a href="http://www.ycombinator.com/">YCombinator</a> Start-Up-Inkubators. Ich wollte ursprünglich selbst an dem Programm teilnehmen, habe aber darauf verzichtet (und bereue es nicht).</p>
<p>Jedenfalls hat YEurope vor kurzem das erste Start-Up in die freie Wildbahn entlassen, genannt <a href="http://www.soup.io/">Soup</a>.</p>
<p><img src="http://static.soup.io/images/storefront/soup.png" alt="Soup.io Logo" align="left" /></p>
<p><a href="http://www.soup.io/"><strong>Soup.io</strong></a> ist ein <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tumblelog">Tumblelog</a>, also ein Weblog, bei dem&#8217;s keine Kommentare gibt, der verschiedene Formen von Mini-Posts unterstützt, aber nicht auf längere Blog-Posts ausgelegt ist. Außerdem lädt ein Tumblelog aus verschiedenen Quellen Inhalte zusammen, die dann gemeinsam aufbereitet werden.</p>
<p>Im Prinzip als Twitter mit mehr Post-Möglichkeiten und einer Aggregation-Funktion.</p>
<p>Das Konzept finde ich sehr interessant. Im Moment ist es aber zu wenig von allem. Es ist zu wenig mobil und einfach im Vergleich zu <a href="http://www.twitter.com/">Twitter</a>, es ist zu eindimensional (keine Kommentare?!) im Vergleich zu <a href="http://www.friendfeed.com/">FriendFeed</a> (Das ich zur Zeit als den besten Life Aggregator sehe &#8211; ein Post dazu eventuell ein anderes Mal.)</p>
<p>Ich würde mir wünschen, Soup würde vom starren Tumblelog-Konzept ein bisschen weg gehen, und Dinge wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Permalink">Permalinks</a> und Kommentare zulassen. Kurze Kommentare (am besten mit einer 160-Zeichen-Beschränkung, oder so) würden das ganze viel lebendiger machen. Zur Zeit ist es eine eher langweilige, eben eindimensionale Angelegenheit, wo die Kommunikation mit Freunden kaum im Vordergrund steht.</p>
<p>Und: Soup.io wurde in Posts bei <a href="http://www.techcrunch.com/2007/10/30/y-europes-first-startup-soupio/">TechCrunch</a>, <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/soup_tumble_blogging_with_friends.php">Read/WriteWeb</a> und <a href="http://mashable.com/2007/10/30/soupio-microblogging/">Mashable</a> als weiterer &#8220;Life Aggregator&#8221; präsentiert und dementsprechend wenig in den Himmel gelobt. Den Gründern gefällt das nicht, wie im Firmen-&#8221;Soup&#8221; auf <a href="http://kitchen.soup.io/">kitchen.soup.io</a> zu lesen ist. Zuzuschreiben ist ihnen das aber selbst, oder vermutlich <a href="http://metalab.at/wiki/Benutzer:Enki">Paul Böhm</a>, dem Gründer von YEurope.</p>
<p>Er verfolgt eine &#8220;Zero Information&#8221;-Philosophie. Die Start-Ups wurden vor ihrem Start nie vorgestellt, während YCombinator schon früh wenigstens die Namen und die grundsätzlichen Konzepte präsentiert und damit für Marketing von Anfang an sorgt.</p>
<p>YEurope hingegeben scheint von jeglicher Kommunikation mit der Außenwelt abzuraten. Und das finde ich in mehrerlei Hinsicht schlecht.</p>
<p>YEurope könnte als bekannte &#8220;Marke&#8221; mehr erreichen, was wiederum den nächsten Start-Ups helfen würde, da YEurope leichter einen wohlwollenden Eintrag in den großen Blogs &#8220;bekommt&#8221;. (Wie das ja bei YCombinator der Fall ist!)</p>
<p>Aber auch die Start-Ups selbst könnten davon profitieren. Es schadet nie, seinen Namen unter die Leute zu bekommen. Das sorgt für brand awareness und hilft dem Start-Up, beim tatsächlichen Start viel mehr Gewicht zu bekommen.</p>
<p>Gibt es bei YEurope-Projekten eine Marketing-Strategie? Falls ja, was ich sehr stark bezweifle, dann sollte sie ein paar Dinge beachten:</p>
<ul>
<li>Ihr seid etwas anderes als die üblichen Life Aggregator-Projekte? Dann sagt uns, <strong>was anders ist</strong>!</li>
<li>Ihr wollt, dass TechCrunch, Mashable! und Read/WriteWeb wohlwollend berichten? Dann startet euren Service offiziell, NACHDEM euer neuer Standard-Skin online gestellt wurde und erklärt ihnen, was ihr anders macht als Tumblr, FriendFeed, etc.</li>
<li>Ihr wollt den Standort-Faktor nützen? Dann veranstaltet eine Launch Party im Metalab und ladet die österreichische Blogosphere ein!</li>
<li>Und: Nützt Blogs. Kommentiert überall, egal wie klein der Blog ist. Antwortet auf Kritik und Fragen, etc.</li>
</ul>
<p>Eine Liste an Ideen wäre auch nicht schlecht. Es sieht immer gut aus, eine Liste zu haben, in der immer mehr durchgestrichene Sachen stehen. Das sieht nach aktiver Weiterentwicklung aus.</p>
<p>Und: Wenn ihr schon keine Kommentare zulasst, dann macht doch wenigstens einen Firmenblog auf!</p>
<p>So, und wer&#8217;s bis hier durchgehalten hat: Ich habe meine eigene Suppe hier: <a href="http://sebmos.soup.io/">sebmos.soup.io</a> &#8211; ich find das Projekt gut, aber nicht hervorragend. Ich werde vorerst weiter damit herumspielen und hoffe auf eine schnelle Weiterentwicklung.</p>
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		<title>Information Overload</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jul 2007 10:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privat]]></category>
		<category><![CDATA[Information Overload]]></category>
		<category><![CDATA[Pownce]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ich mit dem Zivildienst fertig bin und wieder von zu Hause aus arbeite, merke ich, wie sehr ich zur Zeit von Informationen erschlagen werde. Ich sitze jetzt eine halbe Stunde am Computer, und hab noch nicht mal angefangen, die &#8230; <a href="http://sebmos.at/information-overload/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich mit dem Zivildienst fertig bin und wieder von zu Hause aus arbeite, merke ich, wie sehr ich zur Zeit von Informationen erschlagen werde. Ich sitze jetzt eine halbe Stunde am Computer, und hab noch nicht mal angefangen, die über 100 Google Reader-Feeds zu lesen. Etwas muss sich ändern. Deshalb:</p>
<ul>
<li>Weg mit <a href="http://www.twitter.com/">Twitter</a> &amp; <a href="http://www.pownce.com/">Pownce</a>.</li>
<li>Halbierung der Zahl der News Feeds &#8211; weg mit den Themengebieten &#8220;Mozilla&#8221;, &#8220;Fun, &#8220;Windows Live&#8221; (da passiert nichts interessantes) und vielen Startup-Blogs</li>
<li>Außerdem: Weg mit Robert Scoble&#8217;s Link Blog (Der hat zwar einige interessante Beiträge jeden Tag, aber das uninteressante Zeugs kostet sehr viel Zeit.)</li>
</ul>
<p>Eigentlich will ich meine Zeit nämlich meinem neuen Projekt widmen. Und so sehr mir klas ist, dass die Qualität meiner Arbeit unter anderem auch davon abhängt, was ich <em>weiß</em>, so kann ich einfach nicht alles lesen.</p>
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		<title>Web 2.0 ist angekommen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2007 08:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web/Technik]]></category>
		<category><![CDATA[AJAX]]></category>
		<category><![CDATA[Google Reader]]></category>
		<category><![CDATA[iGoogle]]></category>
		<category><![CDATA[Netvibes]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Kritische Stimmen (und Investoren in Old-School-Plattformen, die sich nicht weiterentwickeln wollen) behaupten oft, &#8220;Web 2.0&#8243; sei das ganz gewöhnliche Internet, aber mit größeren Schriften (&#8220;Ruby On Rails&#8221;-Style) und AJAX. Ich hab auch für die 3h-Galerien, meine erste große Community, den &#8230; <a href="http://sebmos.at/web-20-ist-angekommen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kritische Stimmen (und Investoren in Old-School-Plattformen, die sich nicht weiterentwickeln wollen) behaupten oft, &#8220;Web 2.0&#8243; sei das ganz gewöhnliche Internet, aber mit größeren Schriften (&#8220;Ruby On Rails&#8221;-Style) und AJAX.</p>
<p>Ich hab auch für die 3h-Galerien, meine erste große Community, den Tipp bekommen, doch ein bisschen Web 2.0 Einzug halten zu lassen. Im Sinne von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/AJAX">AJAX</a>.</p>
<p>Also, Leute: <strong>Web 2.0 ist <em>nicht</em> AJAX!</strong></p>
<p>AJAX ist eine Technologie, die die Gestaltung von Websites teilweise vereinfachen kann. TEILWEISE! Ich höre von Projekten, die JavaScript-Animationen so stark verwenden, dass die Seite ohne JavaScript gar nicht mehr aufgerufen werden kann. Und zwar ohne wirklichen Grund. Und ohne Alternativ-Interface.</p>
<p>Das ist Bullshit, meine Freunde.</p>
<p><strong>Web 2.0</strong> sind <em>Web Services</em>. Web 2.0 ist die <em>Öffnung des Internets</em>. Web 2.0 sind <em>RSS-Feeds und APIs</em>.</p>
<p><a href="http://www.google.com/reader">Google Reader</a> ist Web 2.0. <a href="http://www.netvibes.com/">Netvibes</a> ist Web 2.0. <a href="http://www.twitter.com/">Twitter</a> ist Web 2.0. <a href="http://www.google.com/ig">iGoogle</a> ist Web 2.0. Und während <em>Google Reader</em> und Netvibes massiv auf AJAX setzen, tut <em>Twitter</em> das nur unterschwellig. Trotzdem ist Twitter Web 2.0. Genauso wie <em>iGoogle</em>, das zwar Drag&#8217;n'Drop-Funktionalität besitzt, aber bei weitem nicht so exzessiv auf AJAX setzt, wie Netvibes.</p>
<p>Für mich ist Web 2.0, dass 95% der Inhalte, die ich im Internet konsumiere, bei Netvibes oder Google Reader aggregiert werden. Dass ich hier alle meine Blogs und konventionelle Nachrichten lese. Alles andere ist Pipifax.</p>
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		<title>Twitter: Ich kann mich nicht entziehen…</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2007 10:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web/Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Update: Jetzt hab ich ganz vergessen, die Url zu meinem Twitter-Mini-Blog zu erwähnen: http://twitter.com/sebmos Nachdem die ganze Nerd-Welt anscheinend schon Twitter benützt, hab ich einfach nicht anders gekonnt, als auch einzusteigen, in die Community der 140-Zeichen-Blogs. Und tatsächlich &#8211; Twitter &#8230; <a href="http://sebmos.at/twitter-ich-kann-mich-nicht-entziehen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Update:</strong> Jetzt hab ich ganz vergessen, die Url zu meinem Twitter-Mini-Blog zu erwähnen: <a href="http://twitter.com/sebmos">http://twitter.com/sebmos</a></em></p>
<p>Nachdem die ganze Nerd-Welt anscheinend schon Twitter benützt, hab ich einfach nicht anders gekonnt, als auch einzusteigen, in die Community der <strong>140-Zeichen-Blogs</strong>.</p>
<p>Und tatsächlich &#8211; <a href="http://twitter.com/">Twitter</a> macht Spaß. Ich hab&#8217;s mir fast gedacht.</p>
<p>Doch ganz ohne <strong>Probleme</strong> läuft das ganze nicht ab. Nicht Twitter selbst macht die Probleme, sondern die Leute, die den Service nicht verstehen. Ein Blog-ähnlicher Service, bei dem man nur 140 Zeichen posten kann? Keine Bilder, Videos etc? Das <em>kann</em> ja gar nicht funktionieren!</p>
<p>So denken offensichtlich die <strong>Investoren</strong> &#8211; Twitter&#8217;s Mutterfirma, <a href="http://www.obvious.com/">Obvious Inc.</a>, konnte nach wie vor keine Finanzierungs-Runde vermelden, auch die Strategie, den <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Podcasting">Podcasting</a>-Service <a href="http://www.odeo.com/">Odeo</a>, der von Obvious-Gründer Ev Williams gegründet und im Herbst von den Investoren zurück gekauft wurde, zu verkaufen, ging bisher nicht auf.</p>
<p>Schade, denn Twitter hat ziemlich viel <strong>Potential</strong>, und ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass das Projekt auch jenseits der Nerd-Community erfolgreich werden könnte. Dieser totale digitale Exhibitionismus macht einfach süchtig!</p>
<p>Und das <strong>Geschäftsmodell</strong>? Mein Gott, sein wir doch mal nicht so streng &#8211; es gibt Projekte, die weniger Besucher haben, mehr Mitarbeiter und weniger Potential, und trotzdem bekommen sie Millionen an Risikokapital. Obvious, Inc. hat es geschafft, eine recht kleine Firma zu bleiben, und die Werbemöglichkeiten sind ja nicht gerade schlecht.<br />
Es gab definitiv schon schlechtere Geschäftsmodelle, die sich schlussendlich doch als erfolgreich herausgestellt haben&#8230;</p>
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