Suchmaschinen-Qualität (Warum Google Marktführer ist)

Microsoft will Google bei Suchmaschinen überholen – immer noch. Wenn Microsoft das ernst meint, ist es ein großer Fehler, das Such-Geschäft von Yahoo nicht zu kaufen! Yahoo ist zwar nicht so gut drauf wie Google, aber doch um Welten weiter.

Man kann die Qualität von Suchmaschinen verschieden testen. Zwei unterschiedliche Bereiche sind da wichtig: Der Web-Index & der Ranking-Algoritmus. Algoritmen sind ein bisschen subjektiv, da gibt’s Studien, nach denen Suchresultate als “besser” gesehen werden, sobald sie im Google-Design präsentiert sind.

Die Index-Größe und -Aktualität hat da mehr Einfluss. Nicht, weil groß gleich gut bedeutet – sondern weil nur bei einem großen Index garantiert werden kann, dass für unbekanntere Suchabfragen Ergebnisse gefunden werden.

Beispiel Presentify.at

Wir haben vor ca. einem Monat von Presentify.com auf Presentify.at umgestellt. Ohne jetzt überheblich sein zu wollen: Wir haben (unbekanntere) Events, die sonst kaum zu finden sind und sind auch der Meinung, dass unsere Event-Seiten genau so in Erwägung gezogen werden sollten wie bekanntere.

Das ist außerhalb von Google aber kaum möglich.

Wir haben Sitemaps bei Google Webmaster Tools, Yahoo Site Explorer und Live Webmaster Center eingereicht (Ask hat sowas nicht) – nur Google und Yahoo kommen auf mehr als 1.000 indexierte Websites.

Aber gut, zu erwarten, dass Presentify gefunden wird, kommt vielleicht überheblich rüber.

Beispiel Facebook.com

Hier schaut die Situation aber ähnlich aus – beim zweitgrößten Social Network.

Ich kann also von Google alleine deshalb schon bessere Suchresultate erwarten, weil sie ganz einfach mit einer höheren Wahrscheinlichkeit die Seiten im Index haben, die ich suche!

Wenn Microsoft ernsthaft gegen Google eine Chance haben will, wären sie gut damit beraten, Yahoo’s Suchgeschäft aufzukaufen!

Flash in Suchmaschinen: Trotzdem Müll

Adobe hat mit Google und Yahoo zusammengearbeitet, um Flash-Texte von Suchmaschinen indizierbar zu machen. Dafür hat Adobe eine Technologie entwickelt (also einen SWF-Parser), die die Suchmaschinen verwenden.

Adobe möchte damit erreichen, dass mehr Leute ganze Homepages mit Flash entwickeln (und nicht nur Spiele, Video-Player oder Widgets). Google und Yahoo haben darin scheinbar wenig Vertrauen, da die SWF-Spezifikation nämlich von Adobe offengelegt wurde, hätten sie schon lange selbst einen SWF-Parser entwickeln können.

Das Problem mit Flash für Benutzer ist klar:

  • Langsam
    Es muss meistens ein Stück Flash vorab geladen werden. Weil Flash meistens auch schon animiert und gestyled ist, ist es meist Grafik-intensiver als eine normale Website.
  • Keine Standard-Funktion
    Auch wenn die Mehrheit der Internet-Benutzer Flash installiert haben, gibt es immer noch viele, die es nicht haben. Eine Flash-Seite ist also ein Problem, weil einige Leute sie ganz einfach nicht ansehen können. Gar nicht. (Nicht optimiertes HTML für Uralt-Browser kann man trotzdem noch anschauen.)
  • Untypisches Verhalten
    Flash verhält sich ganz einfach anders – das finde ich die nervigste Sache überhaupt. Markierter Text sieht anders aus. Das Kontext-Menü sieht anders aus. Alle UI-Elemente sehen anders aus.

Das Problem für die Benutzer ist auch ein Problem für die Suchmaschinen, denn die verlinken nicht zu Inhalten, die ihre Nutzer vielleicht nicht sehen können. Außerdem sind Flash-Inhalte schwer zu ranken, weil sie nicht verlinkt werden können.

Ich hoffe, dass Google die Rankings von Flash-Seiten nicht verbessert. Flash ist ein Werkzeug für die wenigen Dinge, die HTML (noch) nicht selbst kann. Hoffentlich wird es auch für andere Dinge ersetzt. Die Zeichen stehen gut: WHATWG (von allen Browser-Herstellern außer Microsoft unterstützt – bisher) hat einen <video>-Tag vorgeschlagen (Implementierung im Firefox ist in Arbeit) und will dem Dateiupload-Formular-Element <input type=”file”> ermöglichen, mehrere Dateien gleichzeitig hinaufzuladen.

Microsoft + Yahoo: Bitte nicht!

Die Yahoo!-Microsoft-Übernahme-Streitereien der letzten Monate sind wohl niemandem entgangen, gerade am Samstag ist wieder eine Deadline abgelaufen. Hoffentlich veranlasst sie Microsoft, seine Avancen gegenüber Yahoo zu stoppen. Yahoo ist für Microsoft keine 45 Milliarden Dollar wert, Yahoo ist das ohnehin zur Zeit nicht wert.

Das Management scheint Jerry Yang, den alten neuen Yahoo-Chef zwar zur Übernahme drängen (weil sie ihre Aktien verschachern wollen und von Microsoft weitere Optionen erwarten, damit sie bleiben), die übrigen Mitarbeiter sind dagegen, primär aus ideologischen Gründen.

Yahoo macht aber weder wirtschaftlich noch produktpolitisch Sinn für Microsoft. Das einzige, was Microsoft nützliches von Yahoo erhalten würde, wäre das Werbe-Inventar und der Suchmaschinen-Marktanteil. 45 Milliarden sind diese Dinge aber nicht wert.

Microsoft sollte stattdessen 20 Milliarden Dollar (darüber würden sich die eigenen AktionärInnen sehr freuen) einsetzen, um massenhaft Start-Ups aufzukaufen, diese aber eigenständig weiterarbeiten lassen. Keine Zwangs-Integration mit Windows Live, kein Re-Branding, kein Einsetzen von eigenen Managern. Das einzige sollte sein, dass sie die Vermarktung übernehmen, wo das sinnvoll ist.

Unter anderem sollten sie dabei versuchen, Infrastruktur-Unternehmen zu kaufen. Nicht in Form von Hardware-Infrastruktur, sondern in Form von populären APIs. Das ist etwas, was Microsoft mit Live Mesh ohnehin bereits versucht.

Mögliche Übernahmekandidaten wären:

  • Twitter: Als Infrastruktur-Unternehmen (Twitter wird immer mehr als Kommunikationsplattform für Anwendungen verwendet, die mit Chatten nichts mehr zu tun haben.) würde es gut ins Portfolio passen. Microsoft kann es sich leisten, kein Geschäftsmodell zu suchen und könnte ohne weiteres die notwendigen 200+ Millionen Dollar aufwenden.
  • Zooomr/Smugmug: Eine Foto-Sharing-Community würde Microsoft gut tun. Microsoft könnte Smugmug öffnen (zzt ist Smugmug kostenpflichtig) und hätte damit auf einen Schlag eine würdige Flickr-Konkurrenz. Zooomr geht noch mehr in Richtung Flickr und hat sich geschäftlich Japan zugewandt – aber wer weiß, das kann genau so gut ins Schema passen.
  • Digg: Digg ist groß genug, dass der Hass gegen Microsoft nur eine laute Kern-Schicht betreffen würde. Die kann man halten, da sehe ich kein Problem. Im Notfall müssten sie die Kern-Contributors bezahlen, oder so. Damit könnten sie vor allem das Image aufbessern.
  • Plaxo: Plaxo passt zu Microsoft wie der Topf auf den Deckel. Wichtig wäre allerdings, dass sie auch Third-Party-Connector-Software weiterhin zulassen, im Sinne einer offenen Plattform, wie Plaxo das jetzt schon ist. Zusätzlich könnten sie die Software kostenlos machen. Damit würden sie sich bei den GeschäftskundInnen “einkaufen”.
  • Automattic (WordPress.com): Ein No-Brainer, meiner Ansicht nach, wenn Microsoft sich dazu durchringen kann, WordPress als Open Source-Projekt zu unterstützen.
  • imeem: Mit imeem, ein amerikanisches Multimedia-Social-Network und ebenfalls relativ günstig, könnte Microsoft einen weiteren Fuß ins Social Networking-Business setzen. Möglicher Interessenskonflikt mit Facebook, andererseits vermarktet Microsoft Facebook nur, hat dort aber nichts zu sagen. Niemand ist also wirklich gefährdet.

Diese Übernahmen würden Microsoft ca. 3 Milliarden Dollar kosten. Man stelle sich vor, was Microsoft mit weiteren 17 Milliarden Dollar alles aufkaufen könnte.

Ich muss zugeben, dass einige der Vorschläge Microsoft teilweise eine radikale Änderung der bisherigen Firmenkultur abverlangen. Unter Ray Ozzie denke ich aber, dass das durchaus möglich ist. So lange sich Steve Ballmer raus hält…

Persönliche Daten im Internet

Ich bin ein Web-Freak, habe Profile bei einem ganzen Haufen Websites, habe einen Blog, den ich unter meinem echten Namen schreibe, und so weiter. Ich bin aber auch ein Freund meiner Privatsphäre. Mir ist klar, dass Google mittlerweile viel über mich wissen muss. Aber bekomme ich diese Informationen auch wieder raus?

Ich hab das Experiment gemacht, und versucht, möglichst viele (unnötige bzw. unerwünschte) Informationen über mich aus der Google-Suchmaschine rauszubekommen.

Meine konkreten Ziele waren:

  1. Weg mit unnötigen Informationen (Profile, die ich nur zu Testzwecken angelegt habe, die keine Informationen beinhalten, außer, dass sie existieren)
  2. Weg mit unerwünschten Informationen (zB Aussagen, die mir im Berufsleben schaden könnten bzw. mir im Nachhinein peinlich sind)
  3. Prominentere Platzierung der erwünschten Profile (mein Blog, Twitter, Presentify – die sollen sich nicht hinter anderen Seiten verstecken)
  4. Vermischen mit anderen, gleichnamigen Personen (damit können Suchergebnisse ohne Foto nicht mehr eindeutig zugeordnet werden)

Schritt 1

Ich hab auf www.google.com und www.google.at nach meinem Namen und meinen häufig gewählten Synonymen gesucht und geschaut, was angezeigt wird. Flickr-Profil, alter Blog, ehemaliger Projekt-Blog, neuer Blog, viele verschiedene Website-Profile – alles mögliche ist aufgetaucht.

Diese Websites habe ich in eine Liste eingetragen und ihnen eine “Lösch-Priorität” zugewiesen. Leere, wertlose Seiten hatten eine niedrige Priorität, “problematische” Seiten eine hohe.

Schritt 2

Die Websites auf dieser Liste bin ich dann eine nach der anderen durchgegangen. Ich hab mich eingeloggt, versucht, die Accounts zu löschen oder wenigstens die einzeln angebenen Daten zu löschen oder so weit zu ändern, dass sie nichts mehr mit meiner Person zu tun haben. (Geburtsdatum auf 01.01.1970 geändert, Geschlecht auf “Bitte auswählen…” zurück gesetzt, etc.)

Wo das Löschen direkt auf der Website nicht möglich war, hab ich mir eine Support-E-Mail-Adresse gesucht und per E-Mail gebeten, meinen Account zu löschen. (Das funktioniert fast überall innerhalb weniger Tage.)

Die Profile, die ich löschen konnte, hab ich in der Liste entsprechend markiert. Die, wo ein “einfaches” Löschen (direkt auf der Website) nicht möglich war, ebenfalls.

Schritt 3

Jede Woche habe ich wieder in Google gesucht und geschaut, welche Profile noch vorhanden sind und welche schon gelöscht wurden. Auch diese Änderungen habe ich wieder in die Liste eingetragen.

Meine Erfahrung

Google löscht Suchergebnisse, die als Websites nicht mehr existieren (logisch) und indexiert regelmäßig alle Websites neu, dadurch war ich relativ schnell relativ erfolgreich beim Löschen meiner Daten. Es lohnt sich aber auch, mit Windows Live Search, Yahoo! und Ask zu suchen. Nicht, weil diese Suchmaschinen mehr Ergebnisse anzeigen (ganz im Gegenteil), sondern weil sie durch andere Ranking-Algoritmen auch andere Websites anzeigen.

Ausnahmen & Probleme

Benutzernamen

Die Benutzernamen sind Probleme. Ich habe bei einigen Websites meinen vollen Namen als Benutzernamen verwendet. Das war beim Versuch, die Profile zu löschen, bei manchen Websites ein Problem, da ich den Account nicht löschen konnte!

Profil-Bilder

Viele Websites, bei denen ich zwar mein Profil nicht löschen konnte, aber wenigstens die Daten “zerstörte”, hatten keine Funktion, um das Profil-Bild zu löschen. Das lässt sich leicht umgehen: Nehmt ein leeres Bild (Ich hab eine transparente 1×1 Pixel große GIF-Grafik genommen.) und ladet es hinauf – Problem gelöst.

Unlöschbare Accounts

Ein Grundsatzproblem, das ich oft entdeckt habe ist, dass man Accounts ganz einfach nicht löschen kann. Ich habe selbst mehrere Community-Websites entwickelt und weiß, dass man schwer einfach alle Daten einer Person aus einer Website entfernen kann. Ich weiß aber auch, dass es trotzdem möglich ist, persönliche Daten unerkennbar zu machen. Es lohnt sich, im Zweifelsfall nachzufragen und um eine Account-Löschung zu bitten.

Langzeit-Speicher

Während ich von den Suchmaschinen meine Daten runter bekommen habe, gibt es einen zweiten Typ an Websites, die sich davon nicht beeindrucken lassen, weil sie diese Suchresultate längst gespeichert haben: Profil-Aggregatoren wie Spock (aber nicht wie 123people und Yasni) und Langzeit-Suchmaschinen wie das Web Archive. Letzteres ist zwar unbekannt, langsam und schwer zu durchsuchen, bietet aber trotzden Potential zur missbräuchlichen Verwendung.

Auch die Profil-Aggregatoren sind nicht zu unterschätzen. Sie durchsuchen das Web und löschen alte Ergebnisse nicht, da sie nicht nach den Websites, sondern nach den Informationen suchen. Spock (ich setze keinen Link, da ich kein großer Fan mehr bin – eine Google-Suce nach dem Namen findet die Website ohnehin) kann man zwar beeinflussen – es gibt aber das Risiko, Daten nicht mehr aus dem System zu bekommen. Am Klügsten ist es hier, das Profil für sich zu nützen und zu beeinflussen, um unerwünschte Informationen zu entfernen oder erwünschte Informationen hervorzuheben.

Presentify.at

Dieses Experiment hat mir für Presentify die Augen geöffnet, das naturgemäß ebenfalls persönliche Informationen sammelt. Wir ermöglichen es unseren Mitgliedern aber, ganz einfach ihren Account zu löschen – in diesem Fall werden bis auf den Namen alle Profil-Informationen (Alter, Geschlecht, Homepages, Profil-Bild, etc.) sowie Events (inkl. alle damit zusammenhängenden Daten) und Freundschafts-Einträge vollständig gelöscht, der Name wird zusammengestutzt (aus “Sebastian Moser” wird “Sebastian M.”). Was wir nicht löschen, sind die vom Mitglied erstellten Daten. (Nachrichten, Gästebuch-Einträge, Kommentare)

Ich denke, das ist ein vernünftiger Mittelweg.

Voraussagen für 2008

Ein beliebter Trend, seit im Internet endlich wieder was weiter geht, sind Vorhersagen, was im nächsten Jahr passieren könnte. Interessant ist dann immer, was tatsächlich passiert ist. (Im Deutschen zum Beispiel von Georg Holzer.)

#1: Yahoo! kauft Twitter

Ganz einfach: Yahoo! wird Twitter für ca. 80 Millionen Dollar kaufen.

#2: Casual Gaming

Kongregate und MochiAds sind die ersten Websites im Bereich Casual Gaming. Es werden noch einige Websites dieser Art entstehen, sowohl als Gaming-Plattformen (wie Kongregate) als auch als Vermarkter für Unabhängige (wie MochiAds). Eine davon wird in den USA einen Marktanteil von mindestens 60% an sich reißen.

Das besondere an diesen Start-Ups ist, dass sie mit sehr wenig Kapital auskommen, maximal mit 3 Millionen Dollar Risikokapital.

#3 Copycats

Weiterhin werden in Deutschland Copycats entstehen, sie werden die europäischen Märkte vor den amerikanischen Versionen besetzen. Wie Verwandt.de werden sich manche aber durch gutes Management besser entwickeln, als die amerikanischen Originale.

#4 StudiVZ wird verkauft

StudiVZ wird Mitte des Jahres für mindestens 300 Millionen Euro verkauft werden, nachdem es finanziell stabil ist aber technisch stagniert.

Ende des Jahres wird das Wachstum von StudiVZ auf Kosten von Facebook.de stoppen.

#5 Viele Konkurse

Nächstes Jahr werden viele Start-Ups in Konkurs gehen. In der Technologie-Szene wird eine Bubble ausgerufen werden, die Mainstream-Medien werden aber kaum darüber berichten, weil nicht viel Geld dabei verloren geht.

#6 VCs kommen unter Druck

Die meisten Start-Ups benötigen anfangs kaum Kapital, was die klassischen Risikokapitalgeber gehörig unter Druck bringt. Geld wird nur noch von etablierten Start-Ups für die Finanzierung von schnellerem Wachstum oder in Form von Angel Investments unter einer Million Dollar benötigt.

#7 Yahoo! und Microsoft kaufen Start-Ups

Yahoo! wird weiterhin kleine Start-Ups im Kostenrahmen von ca. 5 bis 50 Millionen Dollar kaufen, sie aber in Zukunft im Rahmen des Yahoo! Brickhouse-Projekts eigenständig weiterarbeiten lassen und erst später integrieren. (Wie bei Flickr im Gegensatz zu MyBlogLog, das gehörig verhunzt wurde.)

Microsoft wird sich dem Trend anschließen, aber nicht besonders erfolgreich damit sein. (Die Fehler machen, die Yahoo! mit MyBlogLog machte.)

Google tut das weiterhin nicht bzw. in der gleichen Form wie bisher. (Technologie-Start-Ups, keine Community-Start-Ups.)

Ich bin echt gespannt, wie viel davon tatsächlich wahr wird!

myM, Mash, Kickstart – Yahoo!’s Social Networks

Yahoo! stellt sein bisheriges und einziges Social Network, Yahoo! 360, ein. Was anfangs nach einem Ende von Yahoo!’s Social Networking-Ambitionen aussah, schaut für mich immer mehr nach einer wesentlichen Neugestaltung aus, die viel eher zu einem Erfolg führen könnte.

Denn mittlerweile hat Yahoo drei neue Communities – Yahoo! Mash, Yahoo! Kickstart und myM gestartet. Mash und myM sind nur mit einer Einladung zugänglich. (Im Gegensatz zu Yahoo! 360, das für alle zugänglich war war.) Gemeinsam haben sie, dass alle drei sind nur im Authentifizierungs-System mit Yahoo! verbunden sind (im Gegensatz zu Yahoo! 360, das stark mit verschiedensten Yahoo!-Services verbunden und integriert war) und alle spezifische Zielgruppen ansprechen (Kickstart = für StudentInnen & AbsolventInnen, myM angeblich für User von Instant Messengern, Mash ist ein allgemeineres Netzwerk, lässt aber viel Platz für Kreativität) – wieder im Gegensatz zu Yahoo! 360, das versuchte, möglichst viel zu sein, und dabei gleich überall versagte.

Die Frage ist: Wieso soll das besser funktionieren? Wieso nicht nur ein neues Projekt starten und die ganze Marketing-Macht von Yahoo!’s Startseite nützen, um es zu bewerben? Nun, mit Yahoo! 360 sind sie bereits einmal mit dieser Herangehensweise gescheitert.

Der Grund liegt ganz einfach in der Erfolgswahrscheinlichkeit von Social Networking-Start-Ups. Social Networks kann man nicht mit viel Geld bewerben. Das versuchen viele, ComBOTS ist damit schon massiv auf die Schnauze gefallen. Das hab ich in Web 2.0 als Management-Projekt schon einmal ausführlich beschrieben.

Diese Projekte sind vermutlich Teil von “Brickhouse”, einem Versuch, Start-Up-Kultur innerhalb von Yahoo! zu ermöglichen – geleitet von Caterina Fake, einer der Flickr-GründerInnen. Yahoo! bringt jetzt schon das dritte solche Netzwerk heraus, angeblich ist noch ein Social Network rund um Yahoo! Mail in Arbeit, und ich vermute, dass noch weitere solche Projekte in Arbeit sind.

Werden sie alle erfolgreich sein? Nein, sicher nicht! Vielleicht wird es eines schaffen, wesentliches Puplikum anzuziehen. Aber das ist schon genug – ein erfolgreiches Netzwerk bringt genug Werbeeinnahmen (und vielleicht auch andere Einnahme-Quellen), um für das verlorene Geld der anderen Netzwerke aufzukommen.

Und genau das ist der Punkt: Von einem Dutzend Social Networks wird vielleicht eines erfolgreich sein. Oder weniger. Yahoo! entwickelt deshalb einen ganzen Haufen dieser Netzwerke – und es werden sicher noch einige auf uns zu kommen – um wenigstens mit einem davon erfolgreich zu sein. Wenn ich richtig liege und Yahoo! klug ist, dann wird jedes dieser Netzwerke nur von einem kleinem Team betreut, vielleicht 10, 20 Leute, die innerhalb von Yahoo! von Unternehmenskommunikation mit anderen Gruppen freigestellt sind, untereinander konkurrieren dürfen, etc.

Wenn diese Seiten jetzt noch auf alles Rücksicht nehmen müssen, was andere Gruppen innerhalb von Yahoo! tun, dann wird das sicher schief gehen. So aber könnte es was werden.

Ich freu mich darüber, denn Konkurrenz zu Google in jeder möglichen Form ist wünschenswert – kein Unternehmen sollte uneingeschränkte Markt-Macht besitzen, selbst wenn seine Produkte grandios sind.

Oh, und jetzt noch kurze Erklärungen zu den Projekten:

Yahoo! Mash

Yahoo! Mash ist nur mit einer Einladung zugänglich.

Würde ich einen direkten Konkurrenten dafür nennen müssen, würde ich MySpace nennen, wobei Mash wirklich deutlich schöner und durchdachter ist. Mash ist das, was MySpace sein sollte – wenn wir schon Netzwerke, die von den Benutzern stark modifiziert werden sollen können, brauchen. Man unterstützt Widgets – oder wie auch immer das dort heißt – als ich es zuletzt probiert hab, war da aber nicht viel vorhanden.

Sehr positiv zu erwähnen ist ein Tamagotchi-ähnliches Widget, bei dem man ein auf ein Blatt Papier gezeichnetes Gesicht “füttern”, “streicheln”, etc. kann. Das ist mir in Erinnerung geblieben, auch wenn ich nie herausfinden konnte, wie das eigentlich funktioniert. Ich hab meins vor ein paar Wochen mal versehentlich getötet. Sehr makaber, aber die Idee ist echt genial.

Und wehe, es kennt hier wer keine Tamagotchis. Das würde nämlich heißen, dass ich schon aus einer älteren Generation komme… :’(

Yahoo! Kickstart

Kickstart ist ein StudentInnen-Netzwerk für StudentInnen aus aller Welt – im Gegensatz zu Facebook kann man seine Uni selbst anlegen, was einerseits Platz für Blödsinn macht – ich weiß nicht, ob die Einträge dort jemals überprüft werden – andererseits die Verbreitung in neue Universitäten vereinfachen kann. (Ich bin übrigens nach wie vor das einzige Mitglied, dass in der TU Wien ist.)

Kickstart soll StudentInnen die Jobsuche vereinfachen, hat aber auch einfache Social Networking-Funktionen und ist alles in allem eine sehr einfache, aber funktionelle Seite. gefällt mir persönlich besser als Mash. Und: Kickstart ist frei zugänglich.

myM, Mash, Kickstart – Yahoo!'s Social Networks

Yahoo! stellt sein bisheriges und einziges Social Network, Yahoo! 360, ein. Was anfangs nach einem Ende von Yahoo!’s Social Networking-Ambitionen aussah, schaut für mich immer mehr nach einer wesentlichen Neugestaltung aus, die viel eher zu einem Erfolg führen könnte.

Denn mittlerweile hat Yahoo drei neue Communities – Yahoo! Mash, Yahoo! Kickstart und myM gestartet. Mash und myM sind nur mit einer Einladung zugänglich. (Im Gegensatz zu Yahoo! 360, das für alle zugänglich war war.) Gemeinsam haben sie, dass alle drei sind nur im Authentifizierungs-System mit Yahoo! verbunden sind (im Gegensatz zu Yahoo! 360, das stark mit verschiedensten Yahoo!-Services verbunden und integriert war) und alle spezifische Zielgruppen ansprechen (Kickstart = für StudentInnen & AbsolventInnen, myM angeblich für User von Instant Messengern, Mash ist ein allgemeineres Netzwerk, lässt aber viel Platz für Kreativität) – wieder im Gegensatz zu Yahoo! 360, das versuchte, möglichst viel zu sein, und dabei gleich überall versagte.

Die Frage ist: Wieso soll das besser funktionieren? Wieso nicht nur ein neues Projekt starten und die ganze Marketing-Macht von Yahoo!’s Startseite nützen, um es zu bewerben? Nun, mit Yahoo! 360 sind sie bereits einmal mit dieser Herangehensweise gescheitert.

Der Grund liegt ganz einfach in der Erfolgswahrscheinlichkeit von Social Networking-Start-Ups. Social Networks kann man nicht mit viel Geld bewerben. Das versuchen viele, ComBOTS ist damit schon massiv auf die Schnauze gefallen. Das hab ich in Web 2.0 als Management-Projekt schon einmal ausführlich beschrieben.

Diese Projekte sind vermutlich Teil von “Brickhouse”, einem Versuch, Start-Up-Kultur innerhalb von Yahoo! zu ermöglichen – geleitet von Caterina Fake, einer der Flickr-GründerInnen. Yahoo! bringt jetzt schon das dritte solche Netzwerk heraus, angeblich ist noch ein Social Network rund um Yahoo! Mail in Arbeit, und ich vermute, dass noch weitere solche Projekte in Arbeit sind.

Werden sie alle erfolgreich sein? Nein, sicher nicht! Vielleicht wird es eines schaffen, wesentliches Puplikum anzuziehen. Aber das ist schon genug – ein erfolgreiches Netzwerk bringt genug Werbeeinnahmen (und vielleicht auch andere Einnahme-Quellen), um für das verlorene Geld der anderen Netzwerke aufzukommen.

Und genau das ist der Punkt: Von einem Dutzend Social Networks wird vielleicht eines erfolgreich sein. Oder weniger. Yahoo! entwickelt deshalb einen ganzen Haufen dieser Netzwerke – und es werden sicher noch einige auf uns zu kommen – um wenigstens mit einem davon erfolgreich zu sein. Wenn ich richtig liege und Yahoo! klug ist, dann wird jedes dieser Netzwerke nur von einem kleinem Team betreut, vielleicht 10, 20 Leute, die innerhalb von Yahoo! von Unternehmenskommunikation mit anderen Gruppen freigestellt sind, untereinander konkurrieren dürfen, etc.

Wenn diese Seiten jetzt noch auf alles Rücksicht nehmen müssen, was andere Gruppen innerhalb von Yahoo! tun, dann wird das sicher schief gehen. So aber könnte es was werden.

Ich freu mich darüber, denn Konkurrenz zu Google in jeder möglichen Form ist wünschenswert – kein Unternehmen sollte uneingeschränkte Markt-Macht besitzen, selbst wenn seine Produkte grandios sind.

Oh, und jetzt noch kurze Erklärungen zu den Projekten:

Yahoo! Mash

Yahoo! Mash ist nur mit einer Einladung zugänglich.

Würde ich einen direkten Konkurrenten dafür nennen müssen, würde ich MySpace nennen, wobei Mash wirklich deutlich schöner und durchdachter ist. Mash ist das, was MySpace sein sollte – wenn wir schon Netzwerke, die von den Benutzern stark modifiziert werden sollen können, brauchen. Man unterstützt Widgets – oder wie auch immer das dort heißt – als ich es zuletzt probiert hab, war da aber nicht viel vorhanden.

Sehr positiv zu erwähnen ist ein Tamagotchi-ähnliches Widget, bei dem man ein auf ein Blatt Papier gezeichnetes Gesicht “füttern”, “streicheln”, etc. kann. Das ist mir in Erinnerung geblieben, auch wenn ich nie herausfinden konnte, wie das eigentlich funktioniert. Ich hab meins vor ein paar Wochen mal versehentlich getötet. Sehr makaber, aber die Idee ist echt genial.

Und wehe, es kennt hier wer keine Tamagotchis. Das würde nämlich heißen, dass ich schon aus einer älteren Generation komme… :’(

Yahoo! Kickstart

Kickstart ist ein StudentInnen-Netzwerk für StudentInnen aus aller Welt – im Gegensatz zu Facebook kann man seine Uni selbst anlegen, was einerseits Platz für Blödsinn macht – ich weiß nicht, ob die Einträge dort jemals überprüft werden – andererseits die Verbreitung in neue Universitäten vereinfachen kann. (Ich bin übrigens nach wie vor das einzige Mitglied, dass in der TU Wien ist.)

Kickstart soll StudentInnen die Jobsuche vereinfachen, hat aber auch einfache Social Networking-Funktionen und ist alles in allem eine sehr einfache, aber funktionelle Seite. gefällt mir persönlich besser als Mash. Und: Kickstart ist frei zugänglich.

Yahoo emanzipiert sich endlich!

Yahoo! Local (nur in den USA) - heute vorgestellt – ist ein Zeichen für einen Richtungswechsel bei Yahoo!. Während man bisher immer Google nachgelaufen ist, versucht Yahoo! jetzt langsam, sich zu emanzipieren. Hand auf’s Herz – Yahoo! hatte sowieso nie eine Chance, in Google’s Revier einzudringen!

Also haben sie vermutlich Fokus Gruppen gebildet und befragt und erfahren, dass Yahoo! mit dem Begriff “Multimedia” verbunden wird, Google hingegen gar nicht. Und hat daraus einen Schluss gezogen: Verbinden wir unsere Angebote, und machen wir eine Suchmaschine, die zwar nicht so perfekte Resultate liefert wie Google, dafür aber Spaß macht!

Die Übernahmen von Upcoming.org, Flickr, del.icio.us und MyBlogLog passen da gut hinein. Nischen-Communities, die Yahoo! im Gesamten helfen können, ihr Angebot von Google zu unterscheiden und sich endlich zu emanzipieren.

So verbindet Yahoo! Local Daten der Projekte Upcoming.org und Flickr, und verbinden sie zu einer aufwendig gestalteten Website, die eine “City Guide” bilden sollen.

Genial.

Während Google Maps eine Suchmaschine für Regionalinhalte machen will, macht Yahoo! ein Portal daraus. Und Portale sind weiterhin nicht per se eine schlechte Sache.

Yahoo! muss sie nur modernisieren, sozialisieren und vereinen. Und weil sie dabei selbst nicht die besten sind, sollten sie Facebook übernehmen, das Unternehmen aber unangetastet sich selbst weiterentwickeln lassen und Mark Zuckerberg und sein Management Halbzeit als Berater für die Community-Entwicklungen innerhalb von Yahoo! arbeiten lassen.

Nebenbei könnten sie eine enorm riesige Community mit Milliarden an Page Views zusätzlich vermarkten. Nur eines ist wichtig: Lasst Facebook in Frieden! Aber Yahoo! hat schon bei seinen bisherigen Web 2.0-Aquisitionen bewiesen, dass sie in der Lage sind, diese Projekte unabhängig von yahoo.com entwickeln zu lassen.

Local Search: Inhalte besitzen, nicht sortieren

Google, Yahoo!, Microsoft, Ask – sie alle versuchen, den nächsten großen Such-Markt zu bekommen – die lokale Suche.

Während man mit der klassischen Web-Suche primär nach Informationen ohne lokale Referenz sucht, geht es bei der lokalen Suche darum, lokale Bilder, Restaurants, Nachrichten und Geschäfts zu finden. Man kann also sagen: Lokale Suche ist etwas völlig anderes. Denn während es kein Problem ist, alle möglichen Websites zu durchsuchen und die Inhalte irgendwie aufzulisten (was eine Web-Suchmaschine tut), muss man bei lokalen Suchmaschinen viele Informationen erst einmal ins Internet bringen.

Google versucht dieses Problem zu beheben, dass die meisten Firmen keine statistisch erfassbaren Adressen online haben, und Telefonbücher nicht ausgelesen werden dürfen, und startet das Google Local Business Referrals-Programm, das einfach gesagt Leute dafür bezahlt, Geschäfte zu fotografieren, die Öffnungszeiten zu notieren und mitsamt der Adresse auf Google’s Server hinauf zu laden. (Das Programm wurde Ende 2008 eingestellt.)

Also das gleiche, das manche Projekte (zB Tupalo) uns gratis machen lassen. Interessant – leider aber vorläufig nur für die USA. Google hat davon einiges. Nicht nur erhalten sie eine Unmenge an Daten, der Großteil der Zahlung (8 Dollar) findet nur dann statt, wenn der Kontakt überprüft und bestätigt wurde. Ergo: Google hat einen Unternehmer mehr, der seine Kontaktdaten bestätigt, und dabei sicher auf die günstigen Werbemöglichkeiten mittels AdWords hingewiesen wurde.

Wer wird davon profitieren?

Die Unternehmen, denn sie werden automatisch in die Datenbank von Google eingetragen.

Die Personen, die die Arbeit machen. (Diese Arbeit benötigt nur eine Digitalkamera und einen Computer – das ist für Studenten und Arbeitslose eine tolle Sache!)

Google. Sie bekommen einen Datenbestand, glückliche Unternehmer, die vielleicht Werbung buchen und einen Haufen Studenten, die sicher begeistert ihren Freunden von Google Maps erzählen werden.

Start-Ups, die es schaffen, ihre Mitglieder dazu zu bringen, diese Informationen gratis zur Verfügung zu stellen. Sie werden interessante Übernahmekandidaten für Google, bald aber auch Yahoo! und Microsoft.

Wer wird darunter leiden?

Microsoft und Yahoo!, weil Google die Latte höher legt. Sie können sich von ihrem Leiden aber auch durch ähnliche Programme freikaufen.

Local Search-Konkurrenten & -Start-Ups, die nicht das Geld haben, sich wie Yahoo! und Microsoft aus diesem Dilemma freizukaufen.

Webmaster: Sie werden deutlich weniger von Local Search profitieren, da die Informationen ja schon im Besitz von Google sind. Wozu also zu Seiten weiterleiten

Der Markt: Die Eintrittsbarriere für diesen Markt steigt gerade um einige Millionen Dollar an. Und es wird täglich mehr.

Was Google hier macht, bestätigt mich in mehrerlei Hinsicht.

  1. Viele Daten im Local Search-Bereich sind noch gar nicht im Internet verfügbar. Sie müssen erst erzeugt werden.
  2. Man muss andere Leute dazu bringen, die Daten zusammen zu tragen.
  3. Google schafft es einfach nicht, eine Community aufzubauen.

Was Google hier macht, ginge auch anders und billiger. Google könnte eine Community entwickeln, und die Mitglieder wesentlich billiger für ihre Arbeit belohnen. Monatliche Preise, etc. Vielleicht wäre mehr Aufwand notwendig, um die Einträge zu verifizieren, aber es wäre schlussendlich sicher billiger.

Aber gut. Google kann das einfach nicht. Die verstehen soziale Netzwerke nicht oder haben bestimmte Gründe, wieso sie keines entwickeln. Klar, es gibt Gründe, kein Social Network zu entwickeln – es könnte scheitern. Aber es wäre das Risiko wert und hätte mehr Erfolgschancen, als Google Video jemals hatte. (Übrigens: Google Video wurde eingestellt. Wusste eigentlich jemand, dass man dort Videos kaufen konnte? Wie auch immer…)

Yahoo!-Chef Terry Semel tritt zurück!

Ich hab’s gerade auf TechCrunch gelesen. Terry Semel tritt zurück. Endlich. Während Google einen fulminanten Börsenstart hingelegt hat, ist Yahoo! unter seiner Führung auf niedrigem Niveau dahingedümpelt, hat wesentliche Trends verpasst (Text-Werbung, Web-Suche – also die wesentlichen Geschäftsbereiche von Google, und eben NICHT von Yahoo!).

Er war für seine schlechte Leistung völlig überbezahlt, schafftees nicht, das einzige große Projekt in der Zeit fertig zu kriegen. (Panama alias Yahoo! Search Marketing, also ein Google AdWords-Klon.)Jerry Yang, Yahoo!-Gründer, hat jetzt das Ruder übernommen, ich bezweifle aber, dass er recht viel ändern können wird. (Könnte er, hätte er schon wesentlich früher wieder das Ruder an sich gerissen.)

Ich wünsche Yahoo!, dass der Konzern durch ein besseres Management wieder konkurrenzfähig wird, und Aussagen wie, dass die Zukunft des Webs nicht die Web-Suche sei, in Zukunft mit einer fristlosen Entlassung geahndet werden.

Übrigens will das neue Führungs-Team erst recht wieder auf die Umsetzung der Web-Such-Strategie setzen.