Twitter: Ich kann mich nicht entziehen…

Update: Jetzt hab ich ganz vergessen, die Url zu meinem Twitter-Mini-Blog zu erwähnen: http://twitter.com/sebmos

Nachdem die ganze Nerd-Welt anscheinend schon Twitter benützt, hab ich einfach nicht anders gekonnt, als auch einzusteigen, in die Community der 140-Zeichen-Blogs.

Und tatsächlich – Twitter macht Spaß. Ich hab’s mir fast gedacht.

Doch ganz ohne Probleme läuft das ganze nicht ab. Nicht Twitter selbst macht die Probleme, sondern die Leute, die den Service nicht verstehen. Ein Blog-ähnlicher Service, bei dem man nur 140 Zeichen posten kann? Keine Bilder, Videos etc? Das kann ja gar nicht funktionieren!

So denken offensichtlich die Investoren – Twitter’s Mutterfirma, Obvious Inc., konnte nach wie vor keine Finanzierungs-Runde vermelden, auch die Strategie, den Podcasting-Service Odeo, der von Obvious-Gründer Ev Williams gegründet und im Herbst von den Investoren zurück gekauft wurde, zu verkaufen, ging bisher nicht auf.

Schade, denn Twitter hat ziemlich viel Potential, und ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass das Projekt auch jenseits der Nerd-Community erfolgreich werden könnte. Dieser totale digitale Exhibitionismus macht einfach süchtig!

Und das Geschäftsmodell? Mein Gott, sein wir doch mal nicht so streng – es gibt Projekte, die weniger Besucher haben, mehr Mitarbeiter und weniger Potential, und trotzdem bekommen sie Millionen an Risikokapital. Obvious, Inc. hat es geschafft, eine recht kleine Firma zu bleiben, und die Werbemöglichkeiten sind ja nicht gerade schlecht.
Es gab definitiv schon schlechtere Geschäftsmodelle, die sich schlussendlich doch als erfolgreich herausgestellt haben…


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