Rudolf Vouk, Jurist und Slovenenvertreter, der für das LIF antritt und mit seiner genialen Selbstanzeige wegen einer Geschwindigkeitsübertretung im Ortsgebiet die Ortstafeldiskussion vor den Verfassungsgerichtshof gebracht hat (Das BZÖ ignoriert den Verfassungsgerichtshof weiterhin!), hat im Interview mit derStandard.at bekannt gegeben, warum er für das LIF, und nicht etwa für die Grünen kandidiert.
Seine Aussage:
Das ist allerdings an der so genannten “Grünen Basisdemokratie” gescheitert. Wir wollen innerhalb einer Partei als Volksgruppe eigenständig sein, das war für die Grünen kein Thema.
Zur Information:
Die Grünen haben ein “10. Bundesland” für Minderheiten, mit dem sie Minderheitenvertreter/innen innerhalb der Grünen stärken wollen. Man kann den Grünen also nicht mangelnden Einsatz für Minderheiten vorwerfen.
Die Grünen haben aber auch die sogenannte “Basisdemokratie” – laut der die Bundes- und Landeslisten nicht vom Parteivorstand, sondern von den Parteimitgliedern in einer Bundes- oder Landesversammlung festgelegt werden. Rudolf Vouk hätte also für einen Platz kandidieren müssen – beim LIF hat er seinen Platz vom Parteivorstand garantiert bekommen.